Meerbusch: Stichwahl von Bürgermeister und Landrat am 27. September – Wahlamt öff­net am Freitag

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Meerbusch – Die Kommunalwahl 2020 geht auch in Meerbusch in die Verlängerung. Weil kei­ner der sechs Bürgermeister-​Kandidaten die für eine Direktwahl nötige, abso­lute Mehrheit von mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte, kommt es am 27. September – wie in 26 ande­ren NRW-​Kommunen auch – zur Stichwahl.

Ins Rennen gehen Christian Bommers (CDU – im 1. Wahlgang 46,43 Prozent) und Marcel Winter (par­tei­los, unter­stützt von den Grünen – im 1. Wahlgang 22,27 Prozent). In die Stichwahl muss auch der amtie­rende Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke (CDU), der gegen Andreas Behnke (SPD) antritt.

Letzten Sonntag lag die Wahlbeteiligung bei uns in Meerbusch bei knapp 60 Prozent. Jetzt wün­sche ich mir auch für die Stichwahl eine ent­spre­chende Beteiligung. Ich wün­sche mir, dass mög­lichst viele Meerbuscherinnen und Meerbuscher auch am 27. September poli­tisch Stellung bezie­hen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, so Bürgermeisterin und Wahlleiterin Angelika Mielke-​Westerlage.

Am kom­men­den Freitag, 18. September, öff­net das Meerbuscher Wahlamt an der Wittenberger Straße 21 in Lank für die Stichwahl seine Pforten. Einen Tag vor­her wer­den auch die rund 12.000 Briefwahlunterlagen in den Versand gehen. Aktuell wer­den die Stimmzettel noch gedruckt – immer­hin rund 45.000 für die Bürgermeisterwahl. Auch auf Kreisebene lau­fen die Druckmaschinen für die knapp 365.000 Stimmzettel zur Landratswahl.

Ein Großteil der Briefwähler zur Kommunalwahl hatte die Unterlagen für eine mög­li­che Stichwahl schon direkt mit­be­stellt“, berich­tet Wahlamtsleiter Holger Reith. Wegen der kur­zen Zeitabstände zwi­schen Kommunal- und Stichwahl soll­ten sich Briefwähler nach Erhalt Ihrer Briefwahlunterlagen beei­len und diese bis spä­tes­tens Donnerstag, 24. September, aus­ge­füllt in den Postversand geben.

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann den Umschlag mit sei­nen Stimmen auch direkt in einen der städ­ti­schen Briefkästen am Rathaus an der Dorfstraße in Büderich, am Sozialdezernat am Bommershöfer Weg 2–8 in Osterath oder am Technischen Dezernat an der Wittenberger Straße in Lank-​Latum ein­wer­fen.

Auch die per­sön­li­che Stimmabgabe im Wahlamt ist ab Freitag wie­der mög­lich. Allerdings muss dort mit län­ge­ren Wartezeiten gerech­net wer­den, da coro­nabe­dingt nach wie vor maxi­mal zwei Wähler gleich­zei­tig ins Wahlamt dür­fen. Zudem gel­ten auch hier die übli­chen Hygiene- und Abstandsregelungen, sowie das ver­pflich­tende Tragen eines Mund-​und-​Nasen-​Schutzes. Am Wahlsonntag selbst haben die Wahllokale wie üblich zwi­schen 8 und 18 Uhr geöff­net.

Aktuell ist das Wahlamt zudem noch auf der Suche nach weni­gen Wahlhelfern. „Es sind ein paar Reserveplätze offen, die wir natür­lich gerne beset­zen wür­den, für den Fall, dass jemand aus den bestehen­den Wahlvorständen kurz­fris­tig aus­fällt“, so Holger Reith.

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