Dormagen – Denkmaltag 2020: Digitaler Besuch im Rheinturm und im Rathaus-Gefängnis

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Der bun­des­weite Tag des offe­nen Denkmals star­tet in die­sem Jahr in digi­ta­ler Form. Wegen der Corona-​Pandemie hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ihre Großveranstaltung am Sonntag, 13. September, bereits früh­zei­tig umge­plant und statt der übli­chen Führungen dazu auf­ge­ru­fen, Baudenkmaler an die­sem Tag online zu präsentieren.

In Dormagen möch­ten wir aus der Not eine Tugend machen und den Bürgerinnen und Bürgern Orte zei­gen, die selbst am Denkmaltag nor­ma­ler­weise für die Öffentlichkeit nicht zugäng­lich sind“, kün­digt der städ­ti­sche Denkmalschutzbeauftragte Harald Schlimgen an.

So ent­führt der Zonser Nachtwächter Hermann Kienle die Besucher in einem Video in den Rheinturm aus dem Jahr 1388. Die Zuschauer erfah­ren hier etwas über die Geschichte des Turms, der einst­mals als Zollturm und spä­ter unter ande­rem als Kloster, Heimatmuseum oder Altenstube diente. Bis heute befin­det sich der Turm im Besitz der katho­li­schen Kirche.

In dem Filmbeitrag neh­men die Bürgerinnen und Bürger mit Hermann Kienle auf einer mit­tel­al­ter­li­chen „Fenster-​Bank“ Platz, stei­gen die fünf Stockwerke des Turms hoch und genie­ßen zum Abschluss den Ausblick vom Dach auf die Wehranlagen von Zons. Im Waffenornat begrüßt auch Wolfgang Göddertz von der Zonser Garnison die Gäste und erläu­tert den jähr­li­chen „Sturm auf Zons“.

In einem zwei­ten Video zeigt Bürgermeister Erik Lierenfeld den Besuchern eine wenig bekannte Arrestzelle mit einer gemau­er­ten Pritsche im Keller des Historischen Rathaus. Das „Mini-​Gefängnis“ stammt aus der Zeit, als der Bürgermeister noch Chef der ört­li­chen Polizeiverwaltung war. Danach geht es hoch in den Glockenturm des Historischen Rathauses, den die meis­ten zwar schon gehört, aber noch nie von innen gese­hen haben.

Die Videos wur­den in Kooperation mit der städ­ti­schen Öffentlichkeitsarbeit und der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft pro­du­ziert. Sie sind ab Sonntag, 13. September, im Internet unter www​.dor​ma​gen​.de/​d​e​n​k​m​a​l​tag zu sehen.

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