Meerbusch – Bundesweiter Warntag: Bevölkerung für Notfälle sensibilisieren

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Am Donnerstag, 10. September, fin­det in ganz Deutschland der erste bun­des­weite Warntag statt. Pünktlich um 11 Uhr wer­den dann auch in Meerbusch die Sirenen getestet. 

Die Warnanlagen wer­den von der Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss aus­ge­löst. Als ers­tes Signal ist über die Sirenen ein Dauerton von einer Minute mit der Bedeutung „Entwarnung“ zu hören. Es folgt ein ein­mi­nü­ti­ger, auf- und abschwel­len­der Heulton mit der Bedeutung „Warnung- Radio ein­schal­ten und auf Durchsagen ach­ten“. Der Probealarm schließt mit einem wei­te­ren Dauerton für die Entwarnung.

Gleichzeitig wird die Bevölkerung über die Warn-​App des Bundes „NINA“ per Push-​Benachrichtigung infor­miert. Im Radio erfol­gen ent­spre­chende Durchsagen.Die Probewarnung wird von der natio­na­len Warnzentrale im Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe durchgeführt.

Eingebunden wer­den alle Warnmittel, die am „Modularen Warnsystem“ (MoWaS) ange­schlos­sen sind, wie bei­spiels­weise Rundfunksender oder App-​Server. Zudem wer­den auf Ebene der Länder und Kommunen par­al­lel ver­füg­bare Warnmittel, wie Sirenen, aus­ge­löst werden.
Die Entwarnung erfolgt bun­des­weit um 11:20 Uhr.

Mit dem bun­des­wei­ten Warntag, der künf­tig jähr­lich am zwei­ten Donnerstag im September statt­fin­det, soll in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für das Thema Warnung geschaf­fen wer­den. Auch die Stadt Meerbusch hat ein indi­vi­du­el­les Warnkonzept ent­wi­ckelt, das auf die ört­li­chen Bedingungen abge­stimmt ist und die schritt­weise Erneuerung oder Umrüstung der Warnanlagen vorsieht.

In Meerbusch wird die Bevölkerung der­zeit über 18 Sirenen gewarnt, lang­fris­tig sol­len es 30 wer­den, damit flä­chen­de­ckend opti­mal beschallt wer­den kann.

Ausführliche Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe fin­den Sie auf der Internetseite www​.bun​des​wei​ter​warn​tag​.de.

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