Grevenbroich: Gartenlaube brannte in Wevelinghoven – Erhebliche Rauchentwicklung

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – In Wevelinghoven brannte eine grö­ßere Gartenlaube mit dort gela­ger­tem Brennholz. Dabei kam es zu einer star­ken Rauchentwicklung.

Die Feuerwehr warnte daher, am heu­ti­gen Freitag den 04.09.2020 gegen 17:20 Uhr, über die App Nina, mit dem nach­fol­gen­den Text:

In der Stadt Grevenbroich im Bereich Wevelinghoven, Langwaden, Hülchrath, Neukirchen kommt es durch einen Brand zu Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen kön­nen nicht aus­ge­schlos­sen werden. 

Bitte bege­ben Sie sich im betrof­fe­nen Bereich sofort in geschlos­sene Räume. Schließen Sie vor­sorg­lich Fenster und Türen und schal­ten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab. Lassen Sie das Radio ein­ge­schal­tet und ach­ten Sie auf Durchsagen. Informieren Sie bei Bedarf Ihre Nachbarn.

Inzwischen ist der Brand unter Kontrolle, das Feuer konnte gelöscht werden.

Feuerwehrmeldung:
Dichter schwar­zer Brandrauch, der über einer Gartenparzelle an der Zehntstraße in Wevelinghoven auf­stieg, löste am Freitagnachmittag einen mehr­stün­di­gen Einsatz der Grevenbroicher Feuerwehr aus. In des­sen Verlauf wurde auch die Bevölkerung mit­hilfe der Warnapp NINA über die Rauchentwicklung informiert.

Gegen 16:45 hatte die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Rhein-​Kreis Neuss meh­rere Löscheinheiten alar­miert, nach­dem Notrufer eine starke Qualmentwicklung aus einer Gartenanlage am Ortsrand von Wevelinghoven gemel­det hat­ten. Schon auf der Anfahrt fan­den die Einsatzkräfte den Brand durch die hoch auf­stei­gende Rauchwolke bestä­tigt. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fan­den die Retter eine Gartenlaube sowie dort gela­ger­tes Brenn- und Altholz im Vollbrand vor.

Insgesamt stand eine Fläche von rund 400 Quadratmetern in Flammen. Im Lauf des Einsatzes waren acht Trupps unter Atemschutz mit drei C‑Rohren bei der Brandbekämpfung tätig. Die Wasserversorgung außer­halb des Ortsgebietes erfolgte wegen feh­len­der Hydranten zunächst über meh­rere Tanklöschfahrzeuge. „Aufgrund der gro­ßen Brandlast dau­erte es rund 90 Minuten, bis das Feuer unter Kontrolle war“, so Einsatzleiter Torsten Oepen.

Fahrzeuge der Feuerwehr Grevenbroich an der Einsatzstelle /​Foto: Feuerwehr Grevenbroich

Da der Wind den Rauch vom Ort weg­ge­weht hat, bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.“ Neben den Einsatzkräften der haupt­amt­li­chen Wache aus Grevenbroich waren die ehren­amt­li­chen Löscheinheiten Wevelinghoven, Stadtmitte und Kapellen vor Ort. Die Löscheinheit Frimmersdorf/​Neurath besetzte die Hauptwache und stellte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher.

Gegen 19:30 war der Einsatz been­det. Aussagen zur Ursache und zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

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