Rhein-​Kreis Neuss unter­stützt Ausstattungsoffensiven von Bund und Land für digi­ta­les Lernen

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Robert Schilken, Herausgeber



[sc name=„r‑kn” ]In einer Dringlichkeitsentscheidung hat der Kreisausschuss des Rhein-​Kreises Neuss jetzt rund 1,1 Millionen Euro zur Förderung des digi­ta­len Lernens in den Kreisschulen bewilligt. 

Hiermit sol­len die Initiativen des Bundes und Landes zur Ausstattung von Schülern, die in ihrer häus­li­chen Situation nicht auf mobile Endgeräte zurück­grei­fen kön­nen, sowie Lehrern mit digi­ta­len Endgeräten unter­stützt wer­den. 740.000 Euro kom­men dabei aus Fördermitteln des Landes und Bundes.

Wir begrü­ßen die Ausstattungsoffensive von Bund und Land für unsere Schulen und inves­tie­ren zusätz­lich 343 000 Euro eigene Mittel für die Beschaffung, um digi­ta­les Lernen und Lehren in unse­ren Schulen, aber not­falls auch im Homeschooling, best­mög­lich umzu­set­zen. Das ist gut ange­leg­tes Geld – in die Zukunft unse­rer Kinder und Jugendlichen, in unsere Heimat“, betont Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke.

Das Land Nordrhein-​Westfalen för­dert die Anschaffung von Laptops, Notebooks und Tablets mit bis zu 500 € pro mobi­len Endgerät für einen Lehrer. Zudem wer­den mobile Endgeräte für Schüler, die in ihrem Haushalt nicht auf mobile Endgeräte zurück­grei­fen kön­nen, zu 90 Prozent und bis zu einem Gesamtpreis von 500 € je Gerät gefördert.

Der Eigenanteil von 10 Prozent sowie über dar­über hin­aus­ge­hende Kosten müs­sen durch den Schulträger getra­gen wer­den. Die Endgeräte ver­blei­ben im Besitz des Schulträgers und wer­den den Lehrkräften und Schülern für die Dauer ihres Dienstes oder Schulbesuches zur Verfügung gestellt.

Kinder und Jugendliche, die bis­her aus finan­zi­el­len Gründen nicht auf ein Endgerät zurück­grei­fen konn­ten, erhal­ten künf­tig schul­ge­bun­dene mobile Endgeräte. Damit sor­gen wir gemein­sam mit Bund und Land dafür, mög­lichst vie­len Schülern digi­ta­len Unterricht, unter­stützt mit mobi­len Endgeräten, zu ermög­li­chen. Kein Kind und kein Jugendlicher soll in unse­ren Kreisschulen abge­hängt wer­den. Das ist auch ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt für mehr Chancen- und Bildungsgerechtigkeit“, so Petrauschke.

Voraussetzung für die Förderung ist eine Beschaffung der Geräte bis zum Jahresende. Zur Beschleunigung der Beschaffung plant der Kreis die Geräte über die ITK-​Rheinland zu beschaf­fen. Eine Bedarfsabfrage an den Kreisschulen ist bereits erfolgt. Es sol­len ins­ge­samt etwa 1 600 Geräte beschafft wer­den, die alle dem bis­he­ri­gen Standard des Kreises ent­spre­chen. Dies gewähr­leis­tet eine Integration in die IT-​Infrastruktur sowie die zuver­läs­sige Wartung.

Die Schüler in den Berufsbildungszentren wer­den vor­zugs­weise mit einem Notebook aus­ge­stat­tet; die Schüler an den Förderschulen erhal­ten iPads mit Pencil. Lehrkräfte an den Berufsbildungszentren sol­len ein Thinkpad als Convertible, eine Mischung aus Laptop und iPad, erhal­ten, die Lehrer an Förderschulen ein iPad mit Pencil.

Der Rhein-​Kreis Neuss ist als Schulträger für die kreis­weit vier Berufsbildungszentren und acht Förderschulen zuständig.

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