Neuss: Nach Streit wehrt sich ver­meint­li­ches Opfer gegen die Maßnahmen der Polizei

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Am Montag (24.08.), gegen 17:30 Uhr, rie­fen Passanten die Polizei zu Hilfe, weil sich drei Männer im Bereich Stadthalle „prü­geln” sollten. 

Tatsächlich tra­fen die Streifenbeamten auf einen am Boden lie­gen­den 21-​Jährigen an der Straßenbahnhaltestelle „Stadthalle”. Der leicht­ver­letzte Mann konnte oder wollte keine Angaben zu der vor­aus­ge­gan­ge­nen Auseinandersetzung und zu den mitt­ler­weile flüch­ti­gen Personen machen.

Im Gegenteil: Er reagierte unko­ope­ra­tiv und reni­tent als die Beamten seine Identität über­prü­fen woll­ten. Grund könn­ten die offen­sicht­li­che Alkoholisierung und viel­leicht sogar der Einfluss von Betäubungsmitteln gewe­sen sein. Selbst als der junge Randalierer zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genom­men wurde, wider­setzte er sich den Polizisten und ver­suchte diese sogar zu bei­ßen. Ein Beamter erlitt leichte Verletzungen.

Auf der Wache ent­nahm ein Arzt auf rich­ter­li­che Anordnung hin und mit erheb­li­chem Aufwand, wegen der andau­ern­den Gegenwehr, Blut bei dem Widerständler, der anschlie­ßend in einer Zelle nüch­tern wer­den musste.

Der 21-​Jährige, der ohne fes­ten Wohnsitz in Deutschland lebt, muss sich nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte stel­len. Die Ermittlungen der Kripo dau­ern an.

Die Polizei geht zeit­gleich auch der Frage nach, wer die der­zeit flüch­ti­gen Kontrahenten des jun­gen Mannes waren und wie es zu der vor­aus­ge­gan­ge­nen Auseinandersetzung gekom­men ist.

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