Meerbusch – Deutsche Bahn will Bahnübergang Függershofweg schließen

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Robert Schilken, Herausgeber



[sc name=„mee” ]Die Deutsche Bahn (DB) Netz AG beab­sich­tigt, den Bahnübergang Függershofweg /​Steinrath zwi­schen Krefeld-​Fischeln und dem Meerbuscher Stadtteil Ossum-​Bösinghoven zu schlie­ßen und die Sicherungsanlagen zu entfernen. 

Der Verkehr soll künf­tig ab Függershofweg /​Fischelner Straße über den benach­bar­ten Bahnübergang Strümper Weg geführt wer­den. Zur Vorbereitung einer Entscheidung fin­det am 1. September 2020 ein Erörterungstermin statt, bei dem Antragsteller, Verfahrensbeteiligte und beson­ders die­je­ni­gen, die Einwendungen gegen die Planung erho­ben haben, ihre Argumente aus­tau­schen können.

Der Erörterungstermin ist nicht öffentlich.

Zugelassen sind die zustän­di­gen Behörden als Träger öffent­li­cher Belange, Vertreter der betei­lig­ten Naturschutzverbände sowie alle pri­va­ten Einwender und Betroffenen.

Zum Verfahren

Die DB Netz hat für das Bauvorhaben „Rückbau Bahnübergang Függershofweg /​Steinrath“ beim Eisenbahn-​Bundesamt ein Planfeststellungsverfahren beantragt.

Im Herbst 2019 hat die Bezirksregierung Düsseldorf die Unterlagen in den Städten Krefeld und Meerbusch öffent­lich aus­ge­legt, 16 Einzeleinwendungen wur­den erho­ben, wobei hin­ter ein­zel­nen Vertretern eine grö­ßere Zahl von Einwendern (Unterschriftenliste) steht. Sinn des Erörterungstermins ist es, das Vorhaben erneut dar­zu­stel­len und mög­li­cher­weise zwi­schen Antragstellern und Einwendern eine Einigung zu erreichen.

Die Bezirksregierung Düsseldorf ist hier Anhörungsbehörde, sie lei­tet das Verfahren. Ihre Stellungnahme zum Ergebnis des Anhörungsverfahrens wird dem Eisenbahn-​Bundesamt, Außenstelle Köln, als zustän­di­ger Planfeststellungsbehörde zuge­stellt. Über die Einwendungen und Stellungnahmen ent­schei­det das Eisenbahn-​Bundesamt im Planfeststellungsbeschluss.

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