Neuss: „Schwarzfahren” wird Jugendlichen zum Verhängnis – Untersuchungshaft

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Düsseldorf (ots) Am Mittwoch (19.8.), gegen 17:20 Uhr, wur­den Polizeibeamte zur Straßenbahnhaltestelle an der Stresemannallee in Neuss gerufen. 

Dort waren den Kontrolleuren zwei junge Frauen auf­ge­fal­len, die weder Fahrausweise noch Ausweispapiere vor­zei­gen konn­ten. Im Rahmen der Identitätsfeststellung erfolgte die Durchsuchung der bei­den Verdächtigen. Hierbei fan­den die Polizeibeamten hoch­wer­ti­gen Schmuck, Handtaschen, Schuhe sowie typi­sches Einbruchswerkzeug; Ausweispapiere jedoch nicht. Das Duo gab an, 13 Jahre alt zu sein und in Köln zu wohnen.

Den auf­neh­men­den Beamten erschie­nen die Angaben zum Alter und zur Herkunft der auf­ge­fun­de­nen Gegenstände unglaub­wür­dig. Es folgte eine vor­läu­fige Festnahme. Durch erste Ermittlungen konnte fest­ge­stellt wor­den, dass die Wertsachen aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Nordstraße in Düsseldorf stamm­ten. Den Wohnungseinbruch hatte die Inhaberin bis dato noch gar nicht bemerkt. Offenbar war dort die Wohnungstür auf­ge­he­belt wor­den. Umso mehr freute sie sich, als die Ermittler den Schmuck, den sie ein­deu­tig als ihren wie­der­erkannte, aus­hän­di­gen konnten.

Zum Alter des ver­däch­ti­gen Duos gaben Ärzte eine erste Einschätzung ab. Demnach sol­len die bei­den Jugendlichen min­des­tens 17 Jahre alt sein. Ein fes­ter Wohnsitz ist nicht bekannt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Düsseldorf folgte am Donnerstag (20.8.) die Vorführung der mut­maß­li­chen Wohnungseinbrecherinnen beim Amtsgericht Neuss. Ein Richter ord­nete Untersuchungshaft gegen die bei­den an. Sie schwei­gen bis­her zu den Vorwürfen.

Ob das Duo für wei­tere Wohnungseinbrüche in Betracht kommt, wer­den die andau­ern­den Ermittlungen zutage bringen.

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