Hebammen-​Fortbildung – Petrauschke: „Corona-​Pandemie für Heilberufe beson­ders belastend“

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Robert Schilken, Herausgeber



[sc name=„r‑kn” ]Neun Hebammen haben sich jetzt in der DRK-​Dienstelle in Neuss-​Reuschenberg zum Thema Corona und Schutzmaßnahmen in der beruf­li­chen Praxis fortgebildet. 

Wegen des gro­ßen Interesses an sei­ner ers­ten Fortbildungsveranstaltung mit die­sem Schwerpunkt hatte das Kreisgesundheitsamt nun ein Folgeseminar ange­bo­ten. Für die erfor­der­li­che Schutzkleidung zu den Übungen hat der Rhein-​Kreis Neuss gesorgt, der auch Schutzmaterialien für die täg­li­che Arbeit der Hebammen bereitstellt.

Wir wol­len die Hebammen bei uns ver­ant­wor­tungs­voll und fach­lich kom­pe­tent beglei­ten. Denn sie leis­ten einen unver­zicht­ba­ren Beitrag für die medi­zi­ni­sche Versorgung Schwangerer, jun­ger Mütter und Neugeborener”, begrüßte Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke die Teilnehmerinnen der Fortbildung des Kreises.

Für Heilberufe wie Physiotherapeuten und Hebammen, die nah am Menschen sind, sei die Corona-​Pandemie beson­ders belas­tend, so der Landrat. Der Rhein-​Kreis habe daher für die­ses Berufsfeld schon früh Schutzkleidung aus dem eige­nen Kontingent zur Verfügung gestellt. Besonderen Dank dafür sprach Annette Reimers, Vorsitzende der Hebammen im Rhein-​Kreis Neuss, aus: „Es ist nicht selbst­ver­ständ­lich, dass die Hebammen so tat­kräf­tig und unbü­ro­kra­tisch mit Schutzmaterial ver­sorgt wer­den wie vom Rhein-​Kreis Neuss – und das dauerhaft.“

Beim wei­te­ren Gedankenaustausch über die Situation von Hebammen und ihrer Klienten kamen Petrauschke und Reimers am Rande der Fortbildung über­ein, die frei­wil­lige Hebammen-​Übersicht für das Kreisgebiet, die das Kreisgesundheitsamt im Internet bie­tet, erneut zu aktua­li­sie­ren. Außerdem wol­len Petrauschke und Reimers sich für eine Verbesserung des Konzepts zum Hebammen-​Notdienst einsetzen.

Die Hebammen-​Übersicht des Kreisgesundheitsamtes fin­den wer­dende Eltern unter dem Link www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​h​e​b​a​m​men.

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