+Anzeige: SPD – Kaarst braucht drin­gend ein Konzept zur Klimaanpassung

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



[sc name=„verbraucherinformation” ]„Die Starkregenereignisse der letz­ten Tage haben gezeigt, wie drin­gend die Stadt Kaarst ein Konzept für die Klimaanpassung benö­tigt,“ stellt der SPD-​Kandidat für das Bürgermeisteramt, Lars Kuhlmeier fest. 

Ein Klimaanpassungskonzept müsse dem Klimakonzept, das der Rat im Juni 2019 beschlos­sen habe, an die Seite gestellt wer­den. „Der Klimawandel ist längst in Kaarst ange­kom­men“, so Kuhlmeier. Starkregen, Trockenheit, Dürre, tro­pi­sche Nachttemperaturen, aber auch Sturmschäden seien untrüg­li­che Zeichen dafür, dass die Gefährdung der Menschen und ihres Eigentums in Kaarst von Jahr zu Jahr zunehme.

Die bis­he­ri­gen Mehrheiten im Stadtrat haben aber bis heute keine Lösung ent­wi­ckelt, wie die Stadt die Bevölkerung schüt­zen will. Kuhlmeier for­dert mög­lichst schnell ein Konzept und eine Strategie für die Klimaanpassung, wie sie andere Städte, wie z.B. Meerbusch oder Düsseldorf bereits hät­ten. Dieses Konzept müsse spä­tes­tens bis nächs­ten Sommer vorliegen.

Um den best­mög­li­chen Schutz der Bürger gegen die bereits fest­stell­ba­ren Auswirkungen des Klimawandels zu errei­chen, wer­den viele Bereiche der Stadtplanung über­dacht wer­den müs­sen. So sei die Bauleitplanung zu über­prü­fen, ob sie genü­gend Frischluftschneisen lasse, der in Kaarst beson­ders hohe Anteil an ver­sie­gel­ten Flächen im öffent­li­chen Raum muss ver­rin­gert und die „Vorgärten des Grauens“ künf­tig unter­bun­den werden. 

Dringlich sei es zudem, die Leistungsfähigkeit des öffent­li­chen Kanalsystems zu über­prü­fen. Das glei­che gelte für die Grünplanung. „Die Grünplanung muss den kli­ma­ti­schen Veränderungen ange­passt wer­den“, so Kuhlmeier. 

Die som­mer­li­chen Hitzetage stell­ten auch eine ernst­hafte gesund­heit­li­che Gefahr, vor allem für Kranke und die älte­ren Mitbürger dar. „Wir wer­den auch über kli­ma­ti­sierte Schutzräume in öffent­li­chen Gebäuden für bestimmte Risikogruppen nach­den­ken müs­sen,“ betont Kuhlmeier.

(41 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)