Neuss – Pilotbereiche mit digi­ta­ler Rechnungsverarbeitung: E‑Rechnung star­tet im Herbst

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Robert Schilken, Herausgeber



[sc name=„ne” ]Die Stadt Neuss möchte Rechnungen künf­tig voll­stän­dig digi­tal ver­ar­bei­ten. Seit Ende 2019 befasst sich die Stadt Neuss mit der Einführung eines soge­nann­ten elek­tro­ni­schen Rechnungsworkflows. Die Umstellung ist ein wich­ti­ger Schritt für die wei­tere Digitalisierung der Verwaltung.

Die Zielstellung ist es, neben der Annahme von XRechnungen, sämt­li­che Rechnungen der Stadt digi­tal ver­ar­bei­ten zu kön­nen, unab­hän­gig davon, in wel­cher Form diese die Stadt errei­chen. XRechnung ist ein Standard für elek­tro­ni­sche Rechnungen der im Rahmen der Vorgaben für den elek­tro­ni­schen Datenaustausch der öffent­li­chen Verwaltung eta­bliert wer­den soll.

Die Erwartungshaltung ist ent­spre­chend hoch. Die Verwaltung ver­spricht sich davon kür­zere Laufzeiten der Rechnungen und damit ver­bun­den die Einhaltung von Skontofristen, sowie die Reduzierung nicht uner­heb­li­cher Mengen Papier.

Trotz der aktu­el­len Ereignisse konn­ten die vor­be­rei­ten­den Maßnahmen mit Unterstützung der ITK Rheinland auf tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Ebene soweit abge­schlos­sen wer­den, dass im September/​Oktober die ers­ten Pilotbereiche star­ten kön­nen. Zunächst wer­den hier Erfahrungen gesam­melt, ehe suk­zes­siv wei­tere Bereiche der Verwaltung in den Workflow inte­griert werden.

Sobald der Großteil der Verwaltung umge­stellt ist, wer­den die Rechnungsersteller infor­miert und die Möglichkeiten einer digi­ta­len Übermittlung mit­ge­teilt. Natürlich wird auch dann wei­ter­hin die Möglichkeit bestehen die Rechnungen in Papierform zu übersenden.

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