Meerbusch – Wettbewerb „Meerkunst“: Bushaltestellen wer­den zur Kunstgalerie

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[sc name=„mee” ]Etwas fürs Auge gibt es ab sofort auf einer Reihe von Bushaltestellen im Stadtgebiet. Die drei Gewinnermotive des Wettbewerbs „Meerkunst“ sind näm­lich nun auf ins­ge­samt 40 Haltestellen in Plakatgröße zu sehen. 

Ich finde es toll, dass die Werke auf diese Art der Öffentlichkeit prä­sen­tiert wer­den. Kunst müsste viel häu­fi­ger einem brei­te­ren Publikum zugäng­lich gemacht wer­den. Besonders jetzt in Zeiten von Corona geht doch kaum noch jemand ins Museum“, sagt Gabi Mühlenhoff, die mit ihrem Werk den ers­ten Platz belegt hat.

Die lang­jäh­rige Teilnehmerin der Sommerakademie der Volkshochschule Meerbusch wollte in ihrer Darstellung beto­nen, dass für sie Meerbusch die Stadt im Grünen ist. Eine junge, moderne, welt­of­fene Stadt, die sich ihrer Wurzeln und Vergangenheit bewusst ist. „Ich hatte erst ein ande­res Bild für den Wettbewerb vor­ge­se­hen, merkte dann aber eine Woche vor dem Teilnahmeschluss, dass das Format völ­lig falsch war. Ich habe mich dann an ein neues Bild bege­ben“, so Mühlenhoff. Sie habe ver­schie­dene, typi­sche Meerbuschmotive unter­brin­gen wol­len, war aber zunächst unzu­frie­den mit ihrem Werk. „Ich habe dann mit­ten in der Nacht mit Farben her­um­ex­pe­ri­men­tiert. So far­ben­froh gefiel mir mein Entwurf dann. Mich freut natür­lich sehr, dass ich damit auch die Jury über­zeu­gen konnte“, berich­tet Mühlenhoff.

Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Kulturausschusses der Stadt Meerbusch, hatte die Auswahl getrof­fen. Neben dem Siegerentwurf von Gabi Mühlenhoff, schaff­ten es Erika Danes als zweit­plat­zierte mit „Danke“, sowie Marlies Blauth auf Platz drei mit „Ansichten“ aufs Treppchen. 

Meerbuschs Künstlerinnen und Künstler waren anläss­lich des 50-​jährigen Stadtjubiläums auf­ge­ru­fen, ihren Teil zum Geburtstagsjahr bei­zu­tra­gen. „Die Präsentation der drei Siegerentwürfe auf so genann­ten City-​Light-​Plakaten auf unse­ren Bushaltestellen war unab­hän­gig von Corona vor­ge­se­hen. Die Idee, Kunst über einen gewis­sen Zeitraum in den Wartehäuschen zu prä­sen­tie­ren, kommt bei den Passanten gut an und ich kann mir vor­stel­len, dass dies künf­tig wei­ter aus­ge­baut wer­den kann“, ergänzt Alexandra Schellhorn vom Meerbuscher Stadtmarketing.

Miriam Erkens, Kulturbeauftragte der Stadt Meerbusch, Alexandra Schellhorn vom Meerbuscher Stadtmarketing, sowie die Künstlerin Gabi Mühlenhoff mit dem Siegerentwurf des Wettbewerbs „Meerkunst” vor einer der 40 Bushaltestellen. Foto: Stadt Meerbusch

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