Dormagen – Stadt-​Lesefee Maria Krücken gestal­tet aus 248 bemal­ten Steinen einen Gute-Wünsche-Steinweg

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[sc name="dor" ]Sie sind zum Markenzeichen während der Corona-Pandemie geworden: die Gute-Wünsche-Steine.

Von Kindern oder Erwachsenen bemalt, oftmals mit Sprüchen versehen, werden sie am Wegesrand, auf Plätzen oder auf Wiesen abgelegt, um kleine Finder zu erfreuen. Mittlerweile sind mehrere hundert Steine im Umlauf. Stadt-Lesefee Maria Krücken hat deshalb nun den „Horremer-Gute-Wünsche-Steinhügel“ gestaltet. Er ist am Dorfanger zu bewundern.

„Durch die Gute-Wünsche-Steine haben die Kinder festgestellt, dass sie nicht alleine betroffen sind“, sagt Krücken. „Gerade zu Beginn der Pandemie, als alle Kindergärten und Schulen geschlossen werden mussten, spendeten die bemalten Steine Trost. Und es entstand ein fröhliches Such- und Versteckspiel.“

Am heutigen Donnerstag, 20. August, haben Kindergartenkinder mit Erzieherinnen und Erziehern ihre Gute-Wünsche-Steine zu einem breiten Steinweg wachsen lassen. Er befindet sich zwischen dem Bunker am Dorfanger und der Weilerstraße. Den Start machen drei große Findlinge mit der Aufschrift „Gute“, „Wünsche“ und „Steinhügel“.

Dem Weg folgend sind weitere 245 steinerne Wünsche der Dormagener Kindergärten, Geschäfte und weiteren Institutionen der Stadt zu finden. Sie alle haben jeweils einen Stein bemalt und damit die Aktion der Stadt-Lesefee unterstützt.

„Die Steine sind für alle da. Wir wollen damit an die Coronazeit erinnern“, sagt Krücken und gibt den Tipp: „Die nahegelegene Mauer lädt zum Verweilen ein. Von dort aus kann man die Steine betrachten und sich etwas wünschen.“ Nur eins ist nicht erlaubt: einen Stein wegnehmen.

Bilder: Maria Krücken legt gemeinsam mit Kindergartenkindern die bunt bemalten Steine am Dorfanger ab.

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