Meerbusch – neues Infomobil: Thema Umwelt- und Klimaschutz

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[sc name=„mee” ]Mit Bodendeckern, Blüh- und Naschpflanzen für küh­lere Temperaturen sor­gen? Wie das geht zeigt aktu­ell das „Mobile Grüne Zimmer“ auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz in Büderich. 

Eine Woche lang wird gezeigt, wie mit Fassadenbegrünung gegen so genannte Hitzeinseln vor­ge­gan­gen wer­den kann. „Wir wol­len Denkanstöße lie­fern“, sagt Michael Assenmacher, Technischer Beigeordneter der Stadt Meerbusch.

Einen sol­cher Denkanstöße soll das „Mobile Grüne Zimmer“ lie­fern. Welche Möglichkeiten es dar­über hin­aus gibt, dar­über kann man sich bei­spiels­weise beim neuen „Infomobil Umwelt- und Klimaschutz“ der Stadt Meerbusch infor­mie­ren, dass jetzt im Rahmen der Präsentation des „Grünen Zimmers“ erst­mals zum Einsatz kam.

Steigende Temperaturen, Starkregenereignisse, schwere Stürme, all dies sind klare Anzeichen dafür, dass sich das Klima wan­delt. Wir wol­len Tipps geben, wie bei­spiels­weise Gärten kli­ma­ge­rech­ter gestal­tet wer­den, wel­chen Teil als Stadt wir dazu bei­tra­gen kön­nen und wie wir den Wetterextremen begeg­nen kön­nen“, sagt Denise Pottbäcker, Klimamanagerin bei der Stadt Meerbusch.

Ursprünglich soll­ten sowohl das „Mobile Grüne Zimmer“ als auch das neue Infomobil bei der Klimawoche im Juni prä­sen­tiert wer­den. „Wegen der Corona-​Pandemie muss­ten wir die Themenwoche lei­der absa­gen“, so Pottbäcker wei­ter. Am 19. und 20. August ste­hen sie und ihre Kollegin Lena Clermont rund um Klima- und Umweltschutz auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz Rede und Antwort. „Dazu gehört natür­lich auch, auf unsere Kampagne ‚Meerbusch radak­tiv‘ auf­merk­sam zu machen. Wir möch­ten, dass die Bürgerinnen und Bürger ver­mehrt aufs Rad umstei­gen, beson­ders auf kur­zen Strecken inner­halb des Stadtgebietes“, ergänzt Pottbäcker.

Michael Assenmacher (v.l.) , Technischer Beigeordneter, Dana Frey, Stabstellenleiterin Umwelt und Klimaschutz, Lena Clermont, Mitarbeiterin der Stabsstelle Umwelt und Klimaschutz und Denise Pottbäcker, Klimamanagerin der Stadt Meerbusch, prä­sen­tie­ren das neue Infomobil vor dem „Mobilen Grünen Zimmer” auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz. Foto: Stadt Meerbusch

Thema am Infomobil ist zudem das ein­stim­mig von der Politik beschlos­sene Klimafolgenanpassungskonzept. „Wetterextreme wer­den wei­ter zuneh­men. Eine früh­zei­tige und kon­ti­nu­ier­li­che Anpassung an die sich ändern­den Klimabedingungen stellt daher eine wich­tige Aufgabe für die Stadt dar, um Klimarisiken vor­zu­beu­gen“, fügt Michael Assenmacher hinzu. Dazu gehö­ren Maßnahmen, wie bei­spiels­weise die Erstellung einer Starkregengefahrenkarte, die Entsiegelung öffent­li­cher Flächen, die Erstellung eines Hitzeaktionsplanes oder die Förderung von Maßnahmen zur Begrünung von Dach- und Grundstücksflächen.

Wie eine ver­ti­kale Begrünung und ein Baumdach für mehr Aufenthaltsqualität und küh­lere Temperaturen an hei­ßen Tagen sor­gen kön­nen, wurde bereits anhand eines sta­tio­nä­ren „Grünen Zimmers“ in der baden-​württembergischen Stadt Ludwigsburg demons­triert. Um die Studienergebnisse auch andern­orts erleb­bar zu machen, wurde zusätz­lich ein „Mobiles Grünes Zimmer“ gebaut.

Die Wände, bestehend aus Blattschmuck, Blüh- und Naschpflanzen, die­nen als Schattenspender, Staubfilter, Lebensraum für Tiere und sor­gen neben der Abkühlung durch Verdunstung zudem für eine Lärmreduktion. Das „Mobile Grüne Zimmer“ ist noch bis zum 24. August auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz besuchbar.

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