Rommerskirchen: Staatsschutz ermit­telt nach Brand in Flüchtlingsunterkunft – Untersuchungshaft

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen (ots) Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach sowie der Polizei: In der Nacht von Freitag auf Samstag (14./15.8.), gegen 2:30 Uhr, wur­den Feuerwehr und Polizei zu einem Brand an der Straße „Am Frohnhof” gerufen.

Als die ein­ge­setz­ten Polizeibeamten an der kom­mu­na­len Unterbringungseinrichtung ein­tra­fen, war die Feuerwehr mit Löscharbeiten beschäf­tigt. Alle anwe­sen­den Bewohner hat­ten ihre Zimmer bereits ver­las­sen. Offenbar war in einem Container ein Feuer aus­ge­bro­chen. Die Räumlichkeiten waren nicht mehr bewohn­bar. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei geht der­zeit von vor­sätz­li­cher Brandstiftung aus. Die ers­ten Ermittlungsergebnisse las­sen den vor­läu­fi­gen Schluss zu, dass es an einem Spielplatz unweit der Unterkunft zwi­schen einem 21-​jährigen Deutschen und einer erwach­se­nen Bewohnerin der Unterkunft zu einem ver­ba­len Streit kam. In des­sen Verlauf habe der 21-​Jährige aus Rommerskirchen Drohungen aus­ge­spro­chen und die Frau ras­sis­tisch belei­digt. Der Verdächtige habe sich mit sei­nen Begleitern zu Fuß ent­fernt; kurz dar­auf sei es zu dem Brandgeschehen in einem Wohncontainer gekommen.

Kurz nach Brandentdeckung wurde der Rettungsdienst nach Rommerskirchen zur Martinusstraße geru­fen, weil dort eine hilf­lose Person gemel­det wor­den war. Hierbei han­delte es sich um den 21-​Jährigen aus Rommerskirchen, der offen­bar stark unter Alkoholeinfluss stand.

Im Rahmen der vor Ort geführ­ten Ermittlungen erhär­tete sich der Verdacht, dass der Mann aus Rommerskirchen vor­sätz­lich den Brand gelegt haben könnte. Der Staatsschutz der Polizei Düsseldorf nahm die Ermittlungen auf. Der mut­maß­li­che Täter wurde vor­läu­fig fest­ge­nom­men und auf­grund der star­ken Alkoholisierung zur ärzt­li­chen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach bean­tragte die Vorführung des Verdächtigen wegen vor­sätz­li­cher schwe­rer Brandstiftung beim Amtsgericht Mönchengladbach. Eine Richterin ord­nete am Sonntag (16.8.) Untersuchungshaft wegen schwe­rer Brandstiftung an. Der Verdächtige hat sich im Rahmen der Vorführung nicht zum Tatvorwurf geäußert.

(865 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)