Öffentlicher Wahlaufruf – Kreiswahlleiter: „Politische Mitgestaltung nut­zen!“

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Rhein-​Kreis Neuss – Am Sonntag, dem 13. September fin­den in Nordrhein-​Westfalen Kommunalwahlen statt. Im Rhein-​Kreis Neuss geht es um die Wahl des Landrates, der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und um die Besetzung des Kreistags und der acht Stadt- und Gemeinderäte.

Kreisdirektor und Kreiswahlleiter Dirk Brügge erin­nert daran, wie wich­tig die Ausübung des Wahlrechtes ist: „Die Corona-​Krise hat uns vor Augen geführt, wie groß die Solidarität in unse­rem Land ist und dass es auf jede und jeden von uns ankommt. So ist es auch in der Demokratie. Gefährdet ist unsere freiheitlich-​demokratische Gemeinschaft, wenn zu wenige mit­ma­chen, wenn Wahlberechtigte nicht an die Urnen gehen.

Dann kön­nen Minderheiten über die Zukunft aller bestim­men. Die Kommunalwahlen bie­ten eine gute Gelegenheit, diese Zukunft mit­zu­ge­stal­ten. Als Kreiswahlleiter unse­res Rhein-​Kreises Neuss bitte ich Sie: Nutzen Sie die Möglichkeit der poli­ti­schen Mitgestaltung und machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.“

Die Corona-​Pandemie, so Brügge wei­ter, wirke sich auch auf die Durchführung der Kommunalwahlen aus. Wahlberechtigte soll­ten sich daher auch Gedanken dar­über machen, auf wel­chem Weg sie ihre Stimme abge­ben wol­len. „Die Stimmabgabe per Briefwahl ist die sicherste Form, um Infektionsrisiken zu mini­mie­ren. Ich bitte Sie daher, mög­lichst zahl­reich und früh­zei­tig davon Gebrauch zu machen. Mit ihrer Stimmabgabe bei der Kommunalwahl neh­men Sie direkt Einfluss auf die Entwicklungen in Ihrer Heimat. Denn nir­gends ist der Einfluss der Wählerinnen und Wähler so groß wie auf der kom­mu­na­len Ebene“, sagt Kreiswahlleiter Brügge.

Rund 365 000 Bürgerinnen und Bürger sind im Rhein-​Kreis Neuss am 13. September zum Urnengang auf­ge­ru­fen. Wahlberechtigt sind alle EU-​Bürger, die das 16. Lebensjahr voll­endet haben und min­des­tens seit dem 16. Tag vor der Wahl ihren Wohnsitz im Rhein-​Kreis Neuss haben und sich sonst gewöhn­lich dort auf­hal­ten.

Wer die Möglichkeit der Briefwahl nut­zen möchte, stellt bei der zustän­di­gen Stadt oder Gemeinde, meist im Bürgerbüro oder beim Einwohnermeldeamt, den Antrag auf Aushändigung der Briefwahlunterlagen. Wichtig ist, dass Briefwähler ihren Wahlumschlag recht­zei­tig abschi­cken oder bei der zustän­di­gen Stelle abge­ben; der Wahlbrief muss spä­tes­tens am Wahltag bis 16 Uhr vor­lie­gen.

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