Kaarst: Lagerhallenbrand in vol­ler Ausdehnung – Gasflaschen zerplatzten

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Vorst (ots) Gegen 05:33 Uhr wurde die Feuerwehr Kaarst zu einem Brandereignis alar­miert. Die ers­ten Meldungen mel­de­ten bereits einen Vollbrand mir klei­ne­ren Explosionen.

Auf der Anfahrt war eine starke Rauchwolke sicht­bar. Die Löschzüge Kaarst und Büttgen began­nen umge­hend mit der Brandbekämpfung. Bei dem Objekt han­delt es sich um eine Halle von 15x30 m, in der land­wirt­schaft­li­che Fahrzeuge unter­stellt sind.

Vorsorglich wurde eine Warnung der Bevölkerung über NINA aus­ge­ge­ben, die inzwi­schen zurück genom­men wurde.

Die Kaarster Wehr war mit 15 Fahrzeugen vor Ort. Bei den Explosionen han­delte es sich um Gasflaschen, die auf­grund der hohen Hitzeeinwirkung zer­platz­ten. Um die Einsatzkräfte mit Wasser zu ver­sor­gen, wur­den meh­rere 100 Meter Schlauch ver­legt. Zwei Löschbrunnen und ein Straßenhydrant ermög­lich­ten eine Wasserversorgung.

Da der Einsatz noch meh­rere Stunden andau­ern wird, ver­sor­gen die Malteser der Stadt Neuss die Florianer mit Getränken und Speisen. Vor Ort waren die Feuerwehr Kaarst, Rettungsdienst, Malteser Neuss und das Umweltamt, da Betriebsmittel aus­ge­lau­fen sind.

Impressionen von der Einsatzstelle

Kaarst (ots) +++ Zwischenbericht zum Einsatz in Vorst +++ Mit rund 100 Kräften sind wir seit dem frü­hen Morgen an der Schiefbahner Straße im Einsatz. Die Alarmierung erfolgte um 5.33 Uhr. Dort stand eine 15 mal 30 Meter große Lagerhalle im Vollbrand. Es gab meh­rere Explosionen, ver­mut­lich durch Propangasflaschen. Die Halle dient als Lager von land­wirt­schaft­li­chem Gerät.

Seit 6.40 Uhr haben wir das Feuer unter Kontrolle. Wegen des deut­lich wahr­nehm­ba­ren Brandgeruchs und der mehr als 100 Meter hohen Rauchsäule haben wir über die Warn-​App NINA die Bevölkerung alar­miert und Messungen in den umlie­gen­den Bereichen durch­ge­führt. Sowohl in den Wohngebieten als auch an den Vorster Schulen wurde kein Grenzwert über­schrit­ten, die Warnung ist mitt­ler­weile aufgehoben.

Derzeit gilt unser Hauptaugenmerk einem Tank mit 2000 Liter Heizöl. Der Tank ist beschä­digt. Eine Brandgefahr besteht nicht. Unterstützt durch den städ­ti­schen Baubetriebshof erstel­len wir Sandwälle, um ein Einsickern des Öls zu ver­hin­dern. Die Wasserschutzbehörde und das Klärwerk sind ein­ge­bun­den, da mit Öl ver­schmutz­tes Löschwasser in die Kanalisation geflos­sen ist.

Wir möch­ten uns herz­lich bei den Kollegen der Feuerwehr Neuss für Ihre Unterstützung vor Ort bedanken.

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