In der Session 2020/​21 kein Sitzungskarneval in Dormagen und Rommerskirchen

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Dormagen – Rommerskirchen – Nach Grevenbroich gibt es nun auch in Dormagen und Rommerskirchen eine Entscheidung: In der Session 2020/​21 wird es wegen der andau­ern­den Corona-​Pandemie lei­der kei­nen Sitzungskarneval in Dormagen und Rommerskirchen geben.

Die Absage umfasst den Zeitraum bis Ende Februar. Auch Tollitäten wird es nicht geben. Auf Bitten der Stürzelberger Karnevalisten um ihren Vorsitzenden Markus Fillinger kamen die Vertreter der Vereine aus Dormagen und Rommerskirchen zu Beratungen zusam­men. Dabei wurde die gemein­same Entscheidung getrof­fen, dass aus Sicherheitsgründen der Karneval in Sälen und Zelten abge­sagt wird.

Das war keine leichte Entscheidung“, sagt der Rommerskirchener Bürgermeister Martin Mertens. „Dennoch haben sich alle Beteiligten schwe­ren Herzens sehr bewusst zu die­sem Schritt durch­ge­run­gen. Wir sind über­zeugt: Das gebie­ten Vernunft und Verantwortung ein­fach.“ Dabei hat­ten die Teilnehmer auch die Auswirkungen der Situation in Gangelt vor Augen und müs­sen davon aus­ge­hen, dass die Dinge, die den Karneval aus­ma­chen, Nähe und Geselligkeit, nicht mög­lich sein wer­den.

Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld ver­wies auch auf die der­zeit wie­der anstei­gen­den Fallzahlen. „Es geht auch darum, Planungssicherheit für die Karnevalsvereine zu schaf­fen. Wir wol­len keine Infektions-​Hotspots beim Karneval – das wäre für alle Beteiligten schlecht. So schwer uns allen das auch fällt.“ Die Stadt Dormagen und die Gemeinde Rommerskirchen wer­den den Sitzungskarneval und kar­ne­va­lis­ti­sche Saalveranstaltungen im Einvernehmen mit den Vereinen unter­sa­gen. Bewusst offen gelas­sen wurde indes das Schicksal des Straßenkarnevals.

Hier besteht durch­aus – abhän­gig vom aktu­el­len Infektionsgeschehen – Raum für uns Vereine, um neue und coro­na­kon­forme Konzepte zu ent­wi­ckeln“, erklärt Markus Fillinger von der KG Rot-​Weiß Stürzelberg.

Die Entscheidung tut weh, keine Frage“, sagt Jörg Sauer von der KG Ansteler Burgritter. „Aber die Gesundheit aller ist für uns mehr wert als Brauchtum und Freude am Karneval. Es wäre unver­zeih­lich und nie­mals wie­der gut zu machen, wenn auch nur ein ein­zi­ger Besucher unse­rer Veranstaltungen dann dort an Corona erkran­ken oder daran gar ster­ben würde.“

Alle Beteiligten sind sich einig, dass eine Lockerung der Abstands- und Hygieneregeln in den nächs­ten Wochen und Monaten unwahr­schein­lich erscheint. „Ich rechne eher mit einer erneu­ten Verschärfung“, so der Dormagener Verwaltungschef Lierenfeld. „Zumindest deu­tet der Trend der­zeit dar­auf hin.“

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