Corona-​Pandemie: Rhein-​Kreis Neuss erhöht mobile Test-​Kapazitäten

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Rhein-​Kreis Neuss – In ganz Deutschland sind die Corona-​Infektionszahlen wie­der ange­stie­gen und damit auch die Sorge vor einem erneut rasan­ten Anstieg der Fallzahlen.

Um einer zwei­ten Infektionswelle zuvor­zu­kom­men und sie mög­lichst erst gar nicht ent­ste­hen zu las­sen, setzt der Rhein-​Kreis bei sei­ner Corona-​Strategie im Schulterschluss mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) ver­stärkt auf mobile Test-​Teams. Ein ent­spre­chen­der Vertrag zwi­schen dem Rhein-​Kreis Neuss und dem DRK Kreisverband wurde jetzt in Neuss unter­zeich­net. Damit ver­fügt der Kreis über drei statt bis­her zwei Test-​Teams und die Möglichkeit von bis zu 25 Vor-​Ort-​Testeinsätzen pro Tag.

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation wird es bis auf wei­te­res immer wie­der zu stei­gen­den Corona-​Zahlen kom­men. Das heißt, nimmt man den Druck von dem Virus, kommt es zurück”, sagt Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke zum Hintergrund. „Deshalb haben wir unsere mobi­len Testkapazitäten erhöht. Das ver­schafft uns zusätz­li­che Agilität im Kampf gegen das Virus. Wir kön­nen so auch fle­xi­bler auf ört­li­che Entwicklungen reagie­ren“, so Petrauschke.

Mit dem DRK-​Kreisverband, der schon erfolg­reich die zwei sta­tio­nä­ren Teststellen in Neuss und Grevenbroich betreut, haben wir auch für die mobi­len Test-​Trupps einen erfah­re­nen Partner an unse­rer Seite“, betont Kreisdirektor Dirk Brügge, der auch den Corona-​Krisenstab des Kreises lei­tet. Zum Einsatz kämen sie vor allem in Seniorenheimen, aber auch in Schulen und ande­ren Einrichtungen. „Wir tes­ten zum Beispiel auch mobil, wenn es in einem gan­zen Wohnblock Menschen mit Symptomen gibt“, so Brügge.

Zu den Aufgaben der im Auftrag des Kreises agie­ren­den mobi­len Testteams gehört auch die Registrierung der zu tes­ten­den Personen, die Beschriftung der Proben nach den Vorgaben des Kreisgesundheitsamtes und die umge­hende Weiterleitung an ein vom Kreis benann­tes Labor. Der Kreis als Auftraggeber stellt sicher, dass wäh­rend der von ihm ver­an­lass­ten Probeentnahmezeiten min­des­tens ein Arzt in Rufbereitschaft zur Verfügung steht, der bei Bedarf ärzt­lich inter­ve­nie­ren kann. Außerdem stellt er die erfor­der­li­che Schutzausrüstung für die vor Ort ein­ge­setz­ten Kräfte sowie alle Materialien zur Entnahme der Proben zur Verfügung.

Vertragsunterzeichnung zur Erweiterung der mobi­len Corona-​Testteams (v.l.): Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Kreisgesundheitsdezernent Karsten Mankowsky, Marc Dietrich vom DRK, Dr. Gerd Steiner, Vorsitzender der Kreisstelle Neuss der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, und Kreisdirektor Dirk Brügge. Foto: S.Büntig/ Rhein-​Kreis Neuss
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