Neuss: Erneut Drogenkontrolle der Polizei – Sechs Fahrer aus dem Verkehr gezogen

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Der Verkehrsdienst der Polizei im Rhein-​Kreis Neuss führte zusam­men mit Beamten des Schwerpunktdienstes sowie Lehrgangsteilnehmern des Seminares „Drogen im Straßenverkehr” vom Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP NRW) erneut Drogenkontrollen durch. 

Am Donnerstagnachmittag (6.8.) über­prüf­ten die Polizisten ins­ge­samt 56 Kraftfahrzeuge am Derendorfweg. Bei sechs Fahrzeugführern musste eine Blutprobe ent­nom­men wer­den, da sie im Verdacht ste­hen, ihr Fahrzeug unter dem Einfluss berau­schen­der Mittel geführt zu haben. Die Weiterfahrt wurde zudem untersagt.

Ein 38-​jähriger Mann aus Dormagen führte dar­über hin­aus noch geringe Mengen an Marihuana und Amphetaminen mit sich und hatte zusätz­lich auch Alkohol kon­su­miert. Doch damit nicht genug: Er gab gegen­über den Beamten fal­sche Personalien an und war zudem schon gar nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis. In einem Strafverfahren wird er sich dem­nächst ver­ant­wor­ten müssen.

Neben der Verkehrstüchtigkeit der Fahrzeugführer wur­den auch die tech­ni­schen Zustände ihrer Fahrzeuge über­prüft. Dabei kam es zu zwei Vorführungen in einer Kfz-​Prüfstelle. Ein Kleintransporter wies dabei umfang­rei­che, erheb­li­che Mängel auf. Bei einem ande­ren Fahrzeug war offen­bar an der Abgasanlage mani­pu­liert wor­den. In bei­den Fällen erwar­tet die Verantwortlichen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Weiterhin wur­den Verstöße gegen die Gurtpflicht, die Kindersicherungspflicht sowie Ausgestaltung der amt­li­chen Kennzeichen fest­ge­stellt und geahndet.

Sowohl für die ein­ge­setz­ten Beamten, als auch für einen 23-​jährigen Mann aus Neuss wird die Kontrolle wohl in beson­de­rer Erinnerung blei­ben. Er durfte sei­nen Weg fort­set­zen, da sich bei ihm kei­ner­lei Hinweise auf Drogenkonsum erga­ben. Doch kaum hatte er sein Fahrzeug wie­der bestie­gen, griff er zum Handy und fuhr tele­fo­nie­rend los.

In einer Verkehrskontrolle mit rund 40 Polizisten war das sicher keine gute Idee. Für die­sen Verstoß ist ein Punkt in Flensburg sowie 100 Euro Bußgeld vor­ge­se­hen. Dieses Verhalten zeigt aber­mals, wie sehr man durch die Nutzung eines Mobiltelefons auch kogni­tiv vom Verkehrsgeschehen abge­lenkt ist.

(90 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)