Grevenbroich – Caritas Fachberatungsstelle FaKt in neuen Räumen

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Grevenbroich – Neuer Standort für die Caritas-​Fachberatungs- und Kontaktstelle für woh­nungs­lose Männer (FaKt) in Grevenbroich:

In direk­ter Nachbarschaft zur Pfarrkirche St. Peter und Paul, am Ostwall 16, fin­den woh­nungs­lose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen ab sofort Unterstützung. Bei einer Corona bedingt unter Hygienevorgaben abge­hal­te­nen Feier wur­den die neuen Räume von Kreisdechant Monsignore Guido Assmann und Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach ein­ge­weiht.

Hell, modern und geräu­mig prä­sen­tie­ren sich die neuen Räume der FaKt in der zwei­ten Etage des Bernardushauses – kein Vergleich zum alten Standort im Souterrain an der Bergheimer Straße. Die Beratungs- und Kontaktstelle beinhal­tet zwei Büros für die Sozialarbeiter Jürgen Maukel (Leitung) und Oliver Joeres, einen Empfangsbereich, eine Küche, Duschräume und Waschgelegenheiten für Bekleidung, einen Freizeit- sowie Essraum

Wir sind froh über die­sen neuen Standort“, betonte der Abteilungsleiter Soziale Dienste der Caritas im Rhein-​Kreis, Dirk Jünger, am Rande der Veranstaltung. Im Jahr 2019 betreute das Team 241 Männer mit beson­de­ren sozia­len Schwierigkeiten und stellte 5444 Kontakte her. „Wohnungslosigkeit ist kein Randthema. Deshalb müs­sen Hilfsangebote inklu­siv sein und gehö­ren mit­ten in die Stadt“, so Jünger wei­ter. Genau das sei mit den neuen Räumen gege­ben.

Caritasvorstand Marc Inderfurth erin­nerte an die Geschichte der Einrichtung. Bereits seit dem 15. November 1989 gab es die Hilfsstelle unter dem Namen FaKt in der Alten Molkerei an der Bergheimer Straße. Da die Räume im Souterrain jedoch zuse­hends nicht mehr den Qualitätsansprüchen des Verbandes ent­spra­chen, schaute man sich nach Alternativen um. Schließlich gelang es im Oktober 2018, auch die schwie­rige wirt­schaft­li­che Situation gemein­sam mit der Stadt Grevenbroich und mit Hilfe des Kreises auf sta­bile Füße zu stel­len. Auch Landesmittel erhält die Stelle über die Initiative „Endlich ein Zuhause“.

(von links) Pfarrer Dr. Meik Schirpenbach, Klaus Krützen (Bürgermeister Grevenbroich), Hans W. Reisdorf (Vorstandsvorsitzender Caritas Rhein-​Kreis Neuss), Kreisdechant Monsignore Guido Assmann, Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke, Andreas Sellner (Diözesan-​Caritasverband Köln), Marc Inderfurth (Vorstand Caritas Rhein-​Kreis Neuss) und Jürgen Maukel (Leitung FaKt/​Wohnungslosenhilfe). Foto: Stadt Grevenbroich

Stellvertretend für alle Bewohner von Grevenbroich dankte Bürgermeister Klaus Krützen für die Arbeit des Teams. Der Weg in die Wohnungslosigkeit sei oft kür­zer als man denke. Manchmal rei­che schon der Jobverlust und ein sozia­les Problem, um auf Hilfe ange­wie­sen zu sein, so Krützen.

FaKt unter­stützt nicht nur Männer, die woh­nungs­los oder von Wohnungslosigkeit bedroht sind, son­dern auch Haftentlassene und Menschen, die durch andere Hilfsnetze nicht auf­ge­fan­gen wer­den. Sie unter­stützt bei Behördengängen, der Tagesstrukturierung, bie­tet the­ra­peu­ti­sche Gespräch und Weitervermittlung zu ande­ren Hilfseinrichtungen. Zudem dient sie als sozia­ler Treffpunkt.

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