Neuss/​Grevenbroich: Flucht vor der Polizei – Mutmaßliche Einbrecher ver­un­glü­cken bei Unfall

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss, Grevenbroich (ots) Ein gro­ßes Aufgebot von Polizeikräften fahn­dete am Mittwoch (5.8.), ab etwa 12 Uhr, nach flüch­ti­gen Wohnungseinbrechern.

Nach ers­ten Informationen hatte ein Anwohner der Tokiostraße in Neuss-​Holzheim den unge­be­te­nen Besuch in sei­nem Haus über­rascht. Das Trio ent­fernte sich, wurde aber von Zeugen beob­ach­tet, wie es in einen dunk­len Wagen stieg.

Mehrere Streifenwagen, ein Polizeihubschrauber und Polizeisuchhunde betei­lig­ten sich an der sofort ein­ge­lei­te­ten Fahndung nach den Verdächtigen. Die Spur der Flüchtenden konnte kurz dar­auf auf­ge­nom­men wer­den. An der Landstraße 154 geriet das mut­maß­li­che Täterfahrzeug ins Visier einer Streifenwagenbesatzung.

Doch die Verdächtigen hat­ten offen­bar nicht die Absicht, sich fest­neh­men zu las­sen, son­dern flüch­te­ten in Richtung Bundesstraße 230 und spä­ter über die Landstraße 361. Die Insassen des flüch­ten­den Pkw ent­le­dig­ten sich zwi­schen­zeit­lich eini­ger Gegenstände. Ob es sich um Tatwerkzeuge, Beute oder sons­tige beweis­kräf­tige Stücke han­delt, wird durch den Einsatz eines Polizeihundes geklärt.

Die Flucht der Verdächtigen endete abrupt, nahe des Gilverather Hofs, als sie offen­bar die Kontrolle über den Wagen ver­lo­ren und eine Böschung herab stürz­ten. Trotz, wie sich spä­ter her­aus­stellte, offen­bar schwe­rer Verletzungen flüch­te­ten die Fahrzeuginsassen zu Fuß in ein angren­zen­des Feld bezie­hungs­weise in Richtung Erft, konn­ten aber wenig spä­ter gestellt und zur medi­zi­ni­schen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Unfallaufnahme und gleich­zei­tig Beweissicherung, zu deren Zweck die Landstraße 361 zwi­schen­zeit­lich gesperrt wurde sowie die wei­te­ren Ermittlungen zum Sachverhalt dau­ern der­zeit noch an.

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