Neuss – Feuerwehr Grevenbroich: Neun Verletzte bei schwe­rem Unfall auf der A46

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Sie können Ihre Zuwendung über "LaterPay", "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Neuss – (FW Grevenbroich) Ein schwe­rer Verkehrsunfall auf der A 46 in Fahrtrichtung Neuss for­derte am Dienstagnachmittag die Kräfte der Grevenbroicher Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes des Rhein-​Kreises Neuss.

An dem Auffahrunfall zwi­schen den Anschlussstellen Kapellen und Holzheim waren fünf Fahrzeuge betei­ligt, neun Personen wur­den ver­letzt. Während der umfang­rei­chen Rettungsarbeiten war die Autobahn für fast zwei Stunden voll gesperrt.

Kurz vor der Ausfahrt Holzheim war ein PKW gegen 16:55 Uhr aus bis­lang unge­klär­ter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf einen vor ihm fah­ren­den Wagen auf­ge­fah­ren. Dieser wie­derum schob einen drit­ten und vier­ten PKW gegen­ein­an­der, einer der Wagen wurde schließ­lich noch gegen ein fünf­tes Fahrzeug geschleu­dert. Aufgrund der Vielzahl der dabei ver­letz­ten Personen löste die Leitstelle des Rhein-​Kreises Neuss einen Großeinsatz des Rettungsdienstes mit dem Einsatzstichwort Massenanfall von Verletzten aus und ent­sandte zudem Kräfte der haupt­amt­li­chen Wache sowie der Löscheinheit Kapellen der Feuerwehr Grevenbroich zur Unterstützung an die Einsatzstelle.

Die wenig spä­ter ein­tref­fen­den Helfer fan­den die Fahrbahn kom­plett blo­ckiert vor, aller­dings glück­li­cher­weise keine Personen in den Unfallwracks ein­ge­klemmt. Während ein Teil der Feuerwehrkräfte den Brandschutz sicher­stellte, klemm­ten andere Wehrleute die Batterien der Fahrzeuge ab, um mög­li­che Folgebrände zu ver­hin­dern. Weitere Kräfte der Feuerwehr unter­stütz­ten die Teams des Rettungsdienstes bei der Versorgung und Betreuung der Verletzten. Nach Abschluss der Rettung rei­nig­ten die Wehrleute die Fahrbahn von den Trümmerteilen.

Insgesamt waren sechs Erwachsene und drei Kinder betrof­fen. Vier Personen wur­den leicht, vier mit­tel­schwer und eine Person schwer ver­letzt. Betroffen waren zudem zwei Hunde, die in einem PKW trans­por­tiert wor­den, aber augen­schein­lich nicht ver­letzt wur­den. Die Verletzten wur­den von zwei Notärzten betreut und mit sechs Rettungswagen in umlie­gende Krankenhäuser trans­por­tiert. Ein Feuerwehrmann ver­letzte sich beim Einsatz leicht.

Gegen 18:50 war der Einsatz für die letz­ten der rund 20 ein­ge­setz­ten Feuerwehrkräfte been­det. Aussagen zur Unfallursache sowie zur Schadenshöhe kann die Feuerwehr nicht machen.

Einsatzstelle A46. Foto: Feuerwehr Grevenbroich
(708 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)