Neuss – Einrichtung im Augustinus Park eröff­net: Hilfen für allein­ste­hende, woh­nungs­lose Frauen

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Das Unterbringungsangebot der St. Augustiner-​Behindertenhilfe bie­tet woh­nungs­lo­sen Frauen eine erfor­der­li­che Intimsphäre und die Möglichkeit des unge­stör­ten Rückzuges in die „eige­nen vier Wände“. 

Insgesamt elf Appartements mit jeweils eige­nem Schlaf‑, Sanitär- und Kochbereich wur­den auf zwei Etagen ein­ge­rich­tet, seit Mitte Juli haben bereits fünf Frauen das Angebot in Anspruch genommen.

Bürgermeister Reiner Breuer sprach von einem span­nen­den Projekt im Augustinus-​Quartier: „Hier wird mit­tels gemisch­ter Wohnformen Pionierarbeit geleis­tet. Obdachlosigkeit darf nicht weg­dis­ku­tiert wer­den und muss und wird – gerade für Frauen – ein wich­ti­ges Thema in Neuss bleiben.“
In der Regel gilt das aus Berlin adap­tierte Unterbringungsangebot zunächst für 18 Monate, bei Bedarf kann es auch ver­län­gert wer­den kann.

Neben den Grundbedürfnissen Essen und Wohnen ist auch eine psy­cho­lo­gi­sche und päd­ago­gi­sche Versorgung an das Sozialprojekt gekoppelt.
Das Team um Teamleiterin Constanze Schackert beglei­tet die Frauen fach­lich, um ihnen für die Dauer des Aufenthaltes die best­mög­li­che Unterstützung zu bie­ten. So gehö­ren auch ein Gemeinschaftsraum und ein „Nachbarschaftstreff“ zur Einrichtung.

Ziel ist die Hilfe zurück zum eige­nen Leben. Dazu zählt bei­spiels­weise auch, dass alle Frauen mit einem eige­nen Mietvertrag aus­ge­stat­tet wer­den“, so Schackert.

Die Stadt Neuss hatte mit Ratsbeschluss von Dezember 2019 ins­ge­samt einen Betrag von rund 165.000 Euro für die Betreuung von woh­nungs­lo­sen Frauen im Projekt der St. Augustinus-​Behindertenhilfe für das Jahr 2020 bewilligt.

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