Meerbusch: Angetrunken im Auto unter­wegs – Vier Polizisten leicht verletzt

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch (ots) Zeugen einer Verkehrsunfallflucht ver­stän­dig­ten in der Nacht zu Samstag (1.8.), um kurz nach Mitternacht die Polizei. Sie schil­der­ten, dass ein Auto, besetzt mit vier jun­gen Leuten an der Straße „Zur Rheinfähre” gegen einen Zaun und dann davon gefah­ren sei.

Dank des abge­le­se­nen Kennzeichens gelang es der Polizei, den betrof­fe­nen Wagen auf der Kierster Straße anzu­hal­ten. Die erst 18-​jährige junge Frau hin­ter dem Steuer hatte, trotz Fahrerlaubnis auf Probe, offen­bar Alkohol getrun­ken, was ein Atemalkoholtest bestätigte.

Zwei Beifahrer, junge Männer im Alter von 16 und 18 Jahren, reagier­ten unmit­tel­bar aggres­siv auf die Maßnahmen der Polizisten, bau­ten sich dro­hend vor den Beamten auf und ver­such­ten die ange­trun­kene Fahrerin weg­zu­zie­hen und atta­ckier­ten im Folgenden auch die Polizisten. Selbst mit ange­leg­ten Handschellen wider­setz­ten sie sich den Maßnahmen und tra­ten nach den ein­ge­setz­ten Beamten. Auch die vor­ma­lige Autofahrerin ver­hielt sich unein­sich­tig und ver­suchte, die Ordnungshüter von ihren Bekannten weg­zu­zie­hen und diese zu befreien.

Mit Unterstützung wei­te­rer Polizeikräfte gelang es schließ­lich, die streit­lus­ti­gen jun­gen Leute zur Polizeiwache zu trans­por­tie­ren. Insbesondere die 18-​jährige Ratingerin pro­vo­zierte und belei­digte wei­ter­hin ohne Unterlass. Letztlich spukte sie einer Beamtin in das Gesicht.

Vier am Einsatz betei­ligte Polizisten wur­den leicht ver­letzt, konn­ten ihren Dienst aber wei­ter versehen.

Die drei jun­gen Leute erwar­ten nun Ermittlungsverfahren wegen unter ande­rem des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, Beleidigung, Widerstand sowie täti­gen Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Bei einem der männ­li­chen Insassen stell­ten die Polizisten zudem ein Utensil zum Drogenkonsum mit ent­spre­chen­den Anhaftungen sicher, so dass auch wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermit­telt wird.

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