Meerbusch – Stadtverwaltung: Ruhestand für lang­jäh­rige Mitarbeiter

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Meerbusch – „Eine Schreibgeschwindigkeit von min­des­tens 120 Anschlägen auf der Schreibmaschine und 80 Silben Stenografie pro Minute“, waren Grundvoraussetzung, als Jürgen Wirtz Anfang der 1970er Jahre sein Einstellungsschreiben von der Stadt Meerbusch bekom­men hat.

Jetzt, fast 48 Jahre spä­ter, ver­ab­schie­det sich der Städtische Verwaltungsdirektor in den wohl­ver­dien­ten Ruhestand. Jürgen Wirtz hat wäh­rend sei­ner Verwaltungskarierre vor allem die Strippen im Hintergrund gezo­gen. Vom Stadtassistenten klet­terte Wirtz ste­tig die Karriereleiter wei­ter nach oben, war jah­re­lang Referent des dama­li­gen Bürgermeisters Dieter Spindler und spä­ter Leiter des Service Zentrale Dienste der Stadtverwaltung, dem frü­he­ren Haupt- und Personalamt.

Als Leiter der Personalverwaltung lan­dete so ziem­lich jede Bewerbung bei der Stadt auf sei­nem Schreibtisch. In der Querschnittsfunktion als Leiter des Bereiches Zentrale Dienste war er unmit­tel­bar Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage unter­stellt, die ihn auf­grund sei­nes per­sön­li­chen Engagements und der jah­re­lan­gen ver­trau­ens­vol­len Zusammenarbeit beson­ders schätzte und bei sei­ner Verabschiedung im frisch sanier­ten Rathaus in Büderich auch Worte des per­sön­li­chen Bedauerns über sein Ausscheiden fand.

Langweilig wer­den wird es dem Pensionär sicher nicht: Familie, Enkel, Garten Vorstandsarbeit in der Schützenbruderschaft und beim Bauverein Meerbusch, Tennis und Kegelsport wer­den auch wei­ter­hin für einen vol­len Terminkalender sor­gen.

Ein Ruhestand auf dem Sofa kommt auch für den zwei­ten Pensionär nicht in Frage: Nach 31 Jahren bei der Stadtverwaltung ver­ab­schie­det sich auch Matthias Unzeitig von den Kolleginnen und Kollegen.

1989 über­nahm der damals 35jährige Baurat und Diplom-​Ingenieur die Leitung der Abteilung „Stadtentwässerung, Altlasten und Abfallbeseitigung“. Er hatte damit quasi sei­nen „Traumjob“ gefun­den, mit dem Thema „Wasserwirtschaft und Stadtentwässerung“ hatte sich der gebür­tige Franke näm­lich schon wäh­rend sei­nes Studiums an der RWTH Aachen aus­ein­an­der­ge­setzt.

So fie­len in seine Amtszeit- zunächst als Abteilungsleiter und ab 2016 als Fachbereichsleiter „Straßen und Kanäle“, zahl­rei­che Tiefbauprojekte. Umfangreiche Kanalsanierungen, Bau von Regenüberlaufbecken, aber auch die Deichsanierung gehör­ten unter ande­rem dazu. Auch die Umsetzung des Radwegekonzepts der Stadt Meerbusch gehörte für den pas­sio­nier­ten Fahrradfahrer zu sei­nem Aufgabenbereich. „Neue Formen der Mobilität sind uner­läss­lich. Dazu gehört auch die wei­tere Umsetzung des Radwegekonzeptes “, so die Bürgermeisterin.

Ein beson­de­res Highlight in der 31jährigen Dienstzeit Unzeitigs war die Organisation der „Tour de France“, die im Juli 2017 im Rahmen des „Grand Départ“ auch durch Meerbusch fuhr. Zahlreiche Abteilungen und Fachbereiche der Stadtverwaltung haben das Großevent mit geplant und für die Sicherheit von Zuschauern und Sportlern gesorgt- immer vorne mit dabei: Matthias Unzeitig.

Ein Leben ohne Sport ist für Unzeitig undenk­bar. Und so wer­den Radfahren, Basketball, Hockey und Skifahren auch im Ruhestand nicht für Langeweile sor­gen.

Vor dem frisch sanier­ten Rathaus mit neuem glä­ser­nen Besprechungsraum wur­den Jürgen Wirtz (r.) und Matthias Unzeitig (l.) von Bürgermeisterin Angelika Mielke-​Westerlage in den wohl ver­dien­ten Ruhestand ver­ab­schie­det. Foto: Stadt Meerbusch
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