Jüchen – städ­ti­sche Kindertageseinrichtungen: Start des Regel-Betriebes

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Jüchen – Seit dem 8. Juni hat die Stadt Jüchen den ein­ge­schränk­ten Regelbetrieb auf­ge­nom­men. Das Infektionsgeschehen und die Erfahrungen der letz­ten Wochen las­sen nun die wei­tere Öffnung der Kindertagesbetreuung zu. 

Ab dem 17. August gilt für die Kindertagesbetreuung daher wie­der der Regelbetrieb. Diese Öffnung erfolgt grund­sätz­lich unbe­fris­tet. Es kann jedoch wie­der zu loka­len oder lan­des­wei­ten Einschränkungen kom­men, falls die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfor­der­lich machen sollte.

Im Regelbetrieb haben alle Kinder wie­der einen unein­ge­schränk­ten Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung in dem ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Betreuungsumfang. In den Zeiten der aktu­el­len Pandemie steht jedoch der Gesundheitszustand der zu betreu­en­den Kinder in einem beson­de­ren Fokus. Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Fieber und/​oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infek­tiöse und anste­ckende Erkrankung hin­wei­sen, nicht betreut wer­den sol­len. Falls diese Symptome wäh­rend der Betreuung auf­tre­ten, sind die Kinder von ihren Eltern abzuholen.

Ein beson­de­res Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-​19 Erkrankung kenn­zeich­nend sind, wie z. B. Fieber, tro­cke­ner Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-​/​Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen. Hier sind die Eltern in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärzt­lich abzu­klä­ren. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-​Koch Instituts zu den Symptomen einer COVID-​19-​Erkrankung gehören.

Angesichts der Häufigkeit ein­fa­chen Schnupfens/​lau­fen­der Nase bei Kindern ist ohne wei­tere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens das Kind zunächst für 24 Stunden zu Hause zu beob­ach­ten, ob hier wei­tere Symptome wie Husten, Fieber etc. hin­zu­kom­men. Wenn keine wei­te­ren Symptome auf­tre­ten, kann das Kind wie­der in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut wer­den. Die Eltern ste­hen in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes ein­zu­schät­zen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung geben.

Die Einrichtung kann die Betreuung ableh­nen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine ver­ant­wor­tungs­volle Betreuung aus­schlie­ßen. Im Rahmen einer ver­trau­ens­vol­len Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sol­len Kindertageseinrichtungen gemein­sam mit den Eltern ver­trau­ens­voll zusammenarbeiten.

Um für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit SARS-​CoV‑2 zu sor­gen, erhal­ten alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie alle Kindertagespflegepersonen vom 03. August bis zum 09. Oktober die Möglichkeit, sich alle 14 Tage frei­wil­lig auf das Virus tes­ten zu lassen.

(34 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)