Jüchen – städ­ti­sche Kindertageseinrichtungen: Start des Regel-​Betriebes

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Jüchen – Seit dem 8. Juni hat die Stadt Jüchen den ein­ge­schränk­ten Regelbetrieb auf­ge­nom­men. Das Infektionsgeschehen und die Erfahrungen der letz­ten Wochen las­sen nun die wei­tere Öffnung der Kindertagesbetreuung zu.

Ab dem 17. August gilt für die Kindertagesbetreuung daher wie­der der Regelbetrieb. Diese Öffnung erfolgt grund­sätz­lich unbe­fris­tet. Es kann jedoch wie­der zu loka­len oder lan­des­wei­ten Einschränkungen kom­men, falls die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies erfor­der­lich machen sollte.

Im Regelbetrieb haben alle Kinder wie­der einen unein­ge­schränk­ten Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung in dem ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Betreuungsumfang. In den Zeiten der aktu­el­len Pandemie steht jedoch der Gesundheitszustand der zu betreu­en­den Kinder in einem beson­de­ren Fokus. Grundsätzlich gilt, dass Kinder mit Fieber und/​oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern und der Einrichtung oder Kindertagespflegestelle auf eine akute, infek­tiöse und anste­ckende Erkrankung hin­wei­sen, nicht betreut wer­den sol­len. Falls diese Symptome wäh­rend der Betreuung auf­tre­ten, sind die Kinder von ihren Eltern abzu­ho­len.

Ein beson­de­res Augenmerk ist auf Symptome zu legen, die auch für eine COVID-​19 Erkrankung kenn­zeich­nend sind, wie z. B. Fieber, tro­cke­ner Husten, Atemnot, Halsschmerzen, Verlust des Geruchs-​/​Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen. Hier sind die Eltern in der Verantwortung, die Symptome ggf. ärzt­lich abzu­klä­ren. Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-​Koch Instituts zu den Symptomen einer COVID-​19-​Erkrankung gehö­ren.

Angesichts der Häufigkeit ein­fa­chen Schnupfens/​lau­fen­der Nase bei Kindern ist ohne wei­tere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung des Wohlbefindens das Kind zunächst für 24 Stunden zu Hause zu beob­ach­ten, ob hier wei­tere Symptome wie Husten, Fieber etc. hin­zu­kom­men. Wenn keine wei­te­ren Symptome auf­tre­ten, kann das Kind wie­der in der Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle betreut wer­den. Die Eltern ste­hen in der Verantwortung, den Gesundheitszustand ihres Kindes ein­zu­schät­zen, bevor sie es in die Kindertagesbetreuung geben.

Die Einrichtung kann die Betreuung ableh­nen, solange das Kind aus ihrer Sicht Krankheitssymptome zeigt, die eine ver­ant­wor­tungs­volle Betreuung aus­schlie­ßen. Im Rahmen einer ver­trau­ens­vol­len Bildungs- und Erziehungspartnerschaft sol­len Kindertageseinrichtungen gemein­sam mit den Eltern ver­trau­ens­voll zusam­men­ar­bei­ten.

Um für mehr Sicherheit und Gesundheitsschutz im Umgang mit SARS-​CoV‑2 zu sor­gen, erhal­ten alle Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie alle Kindertagespflegepersonen vom 03. August bis zum 09. Oktober die Möglichkeit, sich alle 14 Tage frei­wil­lig auf das Virus tes­ten zu las­sen.

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