Grevenbroich – Totgesagte leben län­ger: 20 Jahre Gemeinschaft „Die Königstreuen 2000“

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Wie sehr man sich irren kann, belegt der Ausspruch eines ehe­ma­li­gen Bürgermeisters der Stadt Grevenbroich. Er nannte die Königstreuen eine „Selbsthilfe-​Gruppe für ehe­ma­lige Schützenkönige“. Die Sache würde sich schnell wie­der erledigen.

Nun bestehen die Königstreuen (13 ehe­ma­lige Schützenkönige aus dem Stadtgebiet Grevenbroich) 20 Jahre und das, obwohl sie keine Vereinssatzung haben. Ein Gründungsziel war und ist es noch heute, die Pflege der Gemeinschaft in einem gesel­li­gen Rahmen, wobei auch die Königstreuen Frauen voll intri­giert sind.

Zweimal im Jahr gibt es eine Versammlung. Im Mai fin­det (im Normalfall) das Zugkönigsschießen in Mühlrath statt. Und im Frühjahr wird in der Regel der neue Zugkönig gekrönt. Dem jewei­li­gen Zugkönig wird die Ehre zuteil, dass die Königstreuen in der jewei­li­gen Uniform des Zugkönigs bei „sei­nem“ Festzug mit marschieren.

So sind die Königstreuen schon als Sappeure, Grenadiere, schon mal mit Schwalbenschwanz, als Hubertusschützen, schwarze Husaren und auch als Grenadieroffiziere in den Umzügen der jewei­li­gen Ortsteilen in unse­rer Heimatstadt Grevenbroich zu sehen gewesen.

Einmal im Jahr hatte der amtie­rende Zugkönig die Aufgabe, einen Tagesausflug zu organisieren.

Für das dies­jäh­rige Jubiläum war ursprüng­lich eine Zweitages-​Fahrt an den Niederrhein gebucht wor­den. Diese musste jedoch wegen Corona abge­sagt wer­den. Sie soll nun­mehr im kom­men­den Jahr nach­ge­holt wer­den. Der „Geburtstag“ soll nun­mehr Mitte August in klei­ner Runde gefei­ert werden.

Bild der Königstreuen 2018 in Elsen von links nach rechts:
o. Reihe: Werner Gram, Bernhard Padberg, Volker Mansfeld, Peter Lys, Hans Wagner.
u. Reihe: Kurt Stüttgen, Dr. Roland Knoben, Franz-​Josef Esser, Willi Peiffer; Jürgen Rohde; Wilfred Wißdorf, (Bürgermeister Klaus Krützen, Gast) Zugführer Theo Lys.

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