Meerbusch: Feuerwehr befreit Katze aus Motorraum

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Zu einem ungewöhnlichen und recht aufwendigen Tiereinsatz mit glücklichem Ausgang wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Meerbusch am Mittwochmittag nach Büderich gerufen.

Kinder hatten beobachtet wie eine Katze unter einem Auto verschwand und, nachdem diese nach einer gewissen Zeit nicht mehr unter dem Auto hervorkam, den Besitzer des Fahrzeugs informiert. Dieser vernahm aus dem Motorraum seines Kleinwagens Geräusche, die er nicht seinem Auto, sehr wohl aber einer Katze zuordnen konnte.

Da seine eigenen Versuche, die Katze wieder aus dem Fahrzeug herauszulocken nicht erfolgreich waren, sah er keine andere Möglichkeit als die Feuerwehr um Hilfe zu bitten. Die Feuerwehrmänner erkannten die prekäre Situation des Vierbeiners richtig und versuchten sich von oben über die Motorhaube, von der Fahrzeugseite und von unten Zugang zu dem offensichtlich eingeschlossenen Tier zu verschaffen.

Hierfür wurde nach und nach immer schwereres Gerät vorbereitet. Ein Team bereitete den Einsatz von Hebekissen vor, um den Wagen anzuheben und den möglichen Arbeitsbereich unter dem Fahrzeug zu erweitern. Ein anderes Team baute nach und nach Teile aus dem Motorraum aus, um die Katze zu finden. Unterhalb der Batterie konnte die Katze nach einiger Zeit ausfindig gemacht, letztendlich nach 45 Minuten aus der Zwangslage befreit und sehr zur Freude der Besitzerin wohlbehalten und augenscheinlich unverletzt übergeben werden.

Nachdem die ausgebauten Teile wieder an Ort und Stelle montiert waren konnte auch der Besitzer sein Fahrzeug wieder funktionstüchtig in Empfang nehmen. Während des Feuerwehreinsatzes war die Straße Am Junkerstrauch in Büderich gesperrt.

(229 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)