Kaarst – Neues Sirenennetz in Betrieb

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Sieben neue Sirenen kön­nen ab sofort die Kaarster Bürger im Gefahrenfall war­nen. Sie sind über das gesamte Stadtgebiet ver­teilt und erset­zen die ver­al­te­ten Sirenenanlagen. 

Das neue Sirennetz hat 155.000 Euro gekos­tet. Rund 36.000 Euro hat das Land bezu­schusst. Der Aufbau eines moder­nen und flä­chen­de­cken­den Warnsirenennetzes ist nach Ansicht von Feuerwehr-​Chef Andreas Kalla uner­läss­lich: „Bei Naturereignissen, Unglücken oder Störfällen muss die Bevölkerung zuver­läs­sig und unmit­tel­bar gewarnt werden.

Auch in unse­rer moder­nen Welt sind die Warnsirenen das ein­zige Medium, wel­ches in einem defi­nier­ten Bereich jeder­zeit alle hören­den Personen zeit­gleich und ohne Zeitverzug errei­chen kann. Mobiltelefone kön­nen aus­ge­schal­tet sein, kei­nen Empfang haben, oder ein­fach unbe­merkt blei­ben: Sirenen hin­ge­gen kann man nicht überhören.“

Wichtig in die­sem Zusammenhang: Fragen zur Alarmierung soll­ten nie­mals über die Notrufnummern von Polizei oder Feuerwehr gestellt wer­den: „Die Leitstellen sind keine Callcenter. Dort wer­den Notrufe abge­ar­bei­tet. Wenn die Notrufnummern blo­ckiert sind, kann dies Menschenleben gefähr­den“, sagt Kalla eindringlich.

Das neue Sirenensystem soll zukünf­tig min­des­tens zwei­mal im Jahr getes­tet wer­den. Diese Probealarme wer­den vor­her ange­kün­digt. Erstmals wird das System am 10. September 2020, um 11.00 Uhr, im Rahmen des bun­des­wei­ten Warntags getestet.

Wichtig ist, dass die Kaarster uns nach den Probealarmierungen auch eine Rückmeldung geben, ob und wo die Sirenen wahr­ge­nom­men wer­den konn­ten“, sagt Kalla. Rückmeldungen kön­nen direkt bei der Feuerwehr über die Telefonnummer 665050, über die Kommentarfunktion auf den Facebookseiten der Stadt Kaarst, oder per Mail an andreas.kalla@kaarst.de gege­ben werden.

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