Kaarst – Feuerwehr: Neues Angebot für Brandschutzaufklärung

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst – Die Freiwillige Feuerwehr Kaarst hat zwei Mitglieder zur „Fachkraft für Rauchwarnmelder“ aus­bil­den las­sen. Timo Zinnall und Michael Schneider sol­len in Zukunft den Kaarster Bürgern die mög­li­chen Brandschutzmaßnahmen in ihrer Wohnung näherbringen.

Die neue Beratung ergänzt das Angebot der Kaarster Feuerwehr zur Brandschutzaufklärung, das unter ande­rem einen Brandschutztag und bereit­ge­stellte Informationen zur Brandvorbeugung beinhaltet.

Die Kaarster Feuerwehr bie­tet ihre Brandschutzberatung künf­tig auch vor Ort an: Nämlich dort, wo die Anfahrt der Rettungskräfte län­ger als drei Minuten dau­ern könnte. Wie lange die Feuerwehr tat­säch­lich benö­tigt, um im Einsatzfall alle Adressen im Stadtgebiet zu errei­chen, wurde eigens getestet.

Gerade in den sehr weit außen lie­gen­den Bereichen set­zen wir auf eine ganz­heit­li­che Beratung und Aufklärung“, sagt der Kaarster Feuerwehr-​Chef Andreas Kalla. Die Eigentümer der betref­fen­den Immobilien wur­den pos­ta­lisch über das Angebot infor­miert. „Der vor­beu­gende Brandschutz ist ein wich­ti­ger Teil unse­rer Aufgaben. Wir wol­len, dass die betrof­fe­nen Bürgerinnen und Bürger dar­über infor­miert sind, auf wel­che Weise sie selbst zum Brandschutz in ihrer Wohnung bei­tra­gen können.

v.l. Herr Michael Schneider, Herr Andreas Kalla und Herr Timo Zinnall. Foto: Ffw Kaarst

Im Ernstfall ist es zudem wich­tig, dass Brände schnell erkannt wer­den“, sagt Kalla. Im Zuge die­ser Aufklärung wer­den kos­ten­lose Rauchmelder an die bera­te­nen Bürger ausgegeben.

Andreas Kalla hofft auf eine hohe Nachfrage der Kaarster: „Viele unse­rer Bürgerinnen und Bürger haben die bestehende Rauchmelderpflicht in den eige­nen vier Wänden noch nicht umge­setzt. Die Mitarbeiter kön­nen mit ihrer Zusatzausbildung nun als Ansprechpartner fun­gie­ren und bei der Umsetzung unterstützen.

Im Fokus steht aber nicht nur die Anschaffung von Rauchmeldern. Wir möch­ten mit den Bürgern an Lösungen arbei­ten, die auf die indi­vi­du­el­len Gegebenheiten der Wohnung zuge­schnit­ten sind. Deshalb bie­ten wir an, dass die Mitarbeiter die Interessenten zu Hause besu­chen und direkt vor Ort auf geeig­nete Brandschutzmaßnahmen ein­ge­hen“, sagt Kalla.

Seit dem Jahr 2017 gibt es die Heimrauchmelderpflicht.

Bei Interesse an einer Beratung kann unter fol­gen­der Adresse Kontakt auf­ge­nom­men werden:
rauchmelder-retten-leben@feuerwehrkaarst.de

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