Neuss – Grünanlagen: Erholungswert nach Erweiterung und Neugestaltung – Nordpark und Kruchensbusch

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Robert Schilken, Herausgeber



Neuss – Die Öffnung kommt zum rich­ti­gen Zeitpunkt. Kurz nach Beginn der Sommerferien ste­hen den Neusser Bürgerinnen und Bürger end­lich wie­der beide Grünanlagen zur Verfügung.

Bei einer gemein­sa­men Begehung haben sich jetzt Bürgermeister Reiner Breuer und Planungsdezernent Christoph Hölters zusam­men mit dem Initiativkreis Nordstadt ein Bild gemacht.

Auf ihrem Rundgang durch die Grünanlage im Herzen der Nordstadt, konn­ten sich alle Beteiligten davon über­zeu­gen, dass das pla­ne­ri­sche Konzept für die Weiterentwicklung des Nordpark-​Geländes auf­ge­gan­gen ist. Vertreter des Initiativkreises und der Stadtverwaltung waren sich einig, dass der Nordpark einen über­aus hohen Erholungswert für alle Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber in Neuss haben wird.

Es ent­stan­den viele neue Wegeverbindungen von der Neusser Weyhe mit Anbindung an die Wilhelmstraße, Am Kivitzbusch und den öst­li­chen Parkbereich, füh­ren unmit­tel­bar durch die zen­trale Parkanlage – zum Teil mit Pflasterbelag. Es gibt wege­be­glei­tende „Sportstationen“. Mit Natursteinquadern wurde der Straßenraum von Grünflächen getrennt, Pappeln wur­den ent­fernt und eine Ergänzungsbepflanzung ange­legt. Der durch das Orkantief „ELA“ zusätz­lich in Mitleidenschaft gezo­gene ehe­ma­lige Spielplatz im nord­west­li­chen Parkbereich ist neu errich­tet und ein zusätz­li­cher Aktivitätsraum geschaf­fen worden.

Nordpark. Foto: Stadt Neuss

Der Kruchenbusch umfasst eine Größe von ca. 30.000 Quadratmetern und liegt süd­lich des Konrad-​Adenauer-​Ringes im Stadtteil Neusserfurth. Es han­delt sich durch die vor­han­de­nen Standortbedingungen hier ori­gi­när um einen Eschen-​/​Eichenwald. Der Kruchensbusch war durch den Pfingststurm „ELA“ 2014 schwer beschä­digt und im Anschluss für ins­ge­samt 177.000 Euro neu gestal­tet worden.

Umgestürzte Eichen und mäch­tige Pappeln hat­ten den Wald sicht­bar aus­ge­lich­tet. Diese Kahlstellen wur­den zum größ­ten Teil wie­der auf­ge­fors­tet oder haben sich mitt­ler­weile von selbst durch „Naturverjüngung“ (Eschen‑, Ahornsämlinge) begrünt. Es ent­stand im Kreuzungsbereich Steinhausstraße /​Konrad-​Adenauer-​Ring statt der stei­len Rampe eine neue Treppenanlage mit Podesten. Außerdem ein bar­rie­re­freier Rundgang im Zentralbereich des Parks und zahl­rei­che Sitzgelegenheiten für Spaziergänger.

Eine frü­here Ballspielwiese mit Bolztoren konnte erhal­ten blei­ben und durch Einbringen von Lava und Sand wurde die obere Bodenschicht verbessert.

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