Falsche Polizeibeamte in Grevenbroich erfolglos

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich (ots) Am Donnerstag (16.07.) erhiel­ten meh­rere Grevenbroicher Bürger Anrufe eines ver­meint­li­chen Polizeibeamten.

Bei einer 85-​Jährigen klin­gelte gegen 11 Uhr das Telefon. Am Apparat war angeb­lich ein „Herr Krüger” von der Kriminalpolizei. Er behaup­tete, ihr Geld sei auf der Bank nicht mehr sicher und wollte sie dazu über­re­den, eine hohe Summe bei ihrer Bank abzu­he­ben. Zunächst ließ sich die lebens­äl­tere Frau über­zeu­gen, doch dann wurde es ihr doch zu bunt und das Gespräch wurde beendet.

Ein 61-​Jähriger, der eben­falls einen Anruf erhal­ten hatte, wurde und blieb skep­tisch bei der ange­zeig­ten Telefonnummer. Er schenkte dem Anrufer zu Recht kei­nen Glauben und legte rich­ti­ger­weise auf.

Am Nachmittag erhielt dann ein 91-​Jähriger eben­falls einen Anruf eines ver­meint­li­chen Polizeibeamten, der den Senior mit der Geschichte, dass das eigene Vermögen bei der Bank nicht mehr sicher sei, unter Druck setzte. Angehörige beka­men jedoch das Gespräch mit und ver­hin­der­ten einen Erfolg der Betrüger.

In die­sen drei Fällen ging alles gut aus, weil die Angerufenen oder ihre Angehörigen rich­tig reagier­ten. Oft genug jedoch gelingt es Betrügern, die sich am Telefon als fal­sche Polizeibeamte aus­ge­ben, ihre Opfer – in der Regel ältere Menschen – zu über­rum­peln und gezielt unter Druck zu set­zen, sodass diese ihre Ersparnisse hergeben.

Machen Sie sich bewusst: Die Polizei wird Sie nie­mals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fra­gen und es für Sie „sicher auf­be­wah­ren” wol­len. Geben Sie am Telefon keine per­sön­li­chen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis. Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf ver­däch­tig vor­kommt oder Sie Opfer eines Betruges gewor­den sind, ent­we­der über 02131–300‑0 oder über den Notruf 110.

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