Neuss: Passanten beob­ach­ten gewalt­tä­ti­gen Beziehungsstreit

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Neuss (ots) Offenbar im Rahmen eines Beziehungsstreits reagierte ein 38-​jähriger Mann gegen­über sei­ner 27-​jährigen Begleiterin am Mittwoch (15.7.), gegen 15 Uhr, kör­per­lich gewalttätig. 

Passanten beob­ach­te­ten den Übergriff an der „Alten Hammer Brücke” in Nähe des Rheinufers und rie­fen die Polizei zu Hilfe. Beim Eintreffen der Streifenwagen zeigte sich der Mann immer noch äußerst aggres­siv und unein­sich­tig. Da er die Frau nach wie vor am Arm gepackt hielt und wilde Drohungen aus­stieß, ent­schlos­sen sich die Beamten dazu, ihn zu Boden zu brin­gen, um ihm Handfesseln anzulegen.

Der 38-​Jährige wehrte sich so vehe­ment, dass Reizspray gegen ihn ein­ge­setzt wer­den musste. Zwei Polizisten erlit­ten leichte Verletzungen bei der Ingewahrsamnahme des Verdächtigen.

Die Frau, die offen­bar von dem 38-​jährigen zuvor gewürgt wor­den war, musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Bei den per­sön­li­chen Gegenständen des Verdächtigen fan­den die Polizisten Drogen. Auf der Wache wurde ihm des­halb durch einen Arzt eine Blutprobe ent­nom­men. Ihn erwar­ten nun Strafverfahren wegen des Verdachts der gefähr­li­chen Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Polizei hat regel­mä­ßig mit Fällen von Beziehungsstreit, oft in Form häus­li­cher Gewalt zu tun. Wenn es zu straf­recht­lich rele­van­ten Übergriffen kommt, schrei­ten die Ordnungshüter kon­se­quent ein.

Doch die anzu­neh­mende Dunkelziffer die­ser Taten ist hoch. Deshalb schauen Sie nicht weg, wenn Sie in der Nachbarschaft oder wie im vor­lie­gen­den Fall auf offe­ner Straße Zeuge von Gewalttaten zwi­schen Paaren wer­den. Informieren Sie die Polizei. Nutzen Sie hier­für im aku­ten Fall den Notruf 110 oder ansons­ten die 02131 300–0.

Die Polizei bie­tet neben der straf­recht­li­chen Verfolgung sol­cher Taten auch kon­krete Hilfe für die Opfer an. Speziell geschulte Beamte des Kriminalkommissariats Prävention und Opferschutz bera­ten und ver­mit­teln auf Wunsch wei­ter­füh­rende Hilfe.

(162 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)