NRW: Alleinerziehenden schnell und unbü­ro­kra­tisch hel­fen

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Klartext​.NRW – Das Ministerium der Finanzen teilt mit: Im Rahmen des Konjunkturpakets des Bundes zur Abfederung der Folgen der Corona-​Pandemie wer­den allein­er­zie­hende Mütter und Väter steu­er­lich stär­ker ent­las­tet.

Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird für die Jahre 2020 und 2021 mehr als ver­dop­pelt – er steigt von bis­her 1.908 Euro auf 4.008 Euro. Die Änderung gilt ab dem 1. Juli 2020 für das erste zu begüns­ti­gende Kind.

Alleinerziehende leis­ten viel und ver­die­nen des­halb eine beson­dere Unterstützung“, sagte Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen. „Die nordrhein-​westfälischen Finanzämter berück­sich­ti­gen den um 2.100 Euro erhöh­ten Entlastungsbetrag auto­ma­tisch, sodass allein­er­zie­hende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer grund­sätz­lich kei­nen Antrag stel­len müs­sen.“

Die Finanzämter arbei­ten den Erhöhungsbetrag schnellst­mög­lich in die elek­tro­ni­schen Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) ein. Somit kön­nen die Arbeitgeber die Steuerermäßigung bereits rück­wir­kend ab Juli 2020 berück­sich­ti­gen.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die erst­ma­lig eine Lohnversteuerung nach der Steuerklasse II wün­schen, setzt die Berücksichtigung einen ent­spre­chen­den Antrag des/​der Alleinerziehenden vor­aus. Alleinerziehende, die nicht Arbeitnehmerinnen/​Arbeitnehmer sind, kön­nen den Erhöhungsbetrag – wie den bis­he­ri­gen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende – bei der Einkommensteuererklärung gel­tend machen.

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