Kaarst-​Holzbüttgen – Nutzungseinschränkung pri­va­ter Gartenbrunnen gilt weiterhin

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss, Kaarst – Das Kreisumweltamt weist dar­auf hin, dass die Empfehlung, in einem Teil des Kaarster Ortsteils Holzbüttgen Wasser aus pri­va­ten Gartenbrunnen nicht für Außenduschen, Plansch- oder Schwimmbecken und die Bewässerung von Nahrungsmittelpflanzen zu nut­zen, wei­ter gilt. 

Die Empfehlung bezieht sich auf die Grundstücke süd­lich des Nordkanals und nörd­lich der Rotdornstraße bzw. nörd­lich der Königstraße. Die west­li­che Grenze bil­det die Kaarster Straße, die öst­li­che Grenze ver­läuft par­al­lel zur Straße Am Pfarrzentrum auf der Höhe der Einmündung Schlossstraße/​Königstraße.

Nachdem im Rahmen einer Kanalbaumaßnahme an der Nordkanalallee eine Grundwasserverunreinigung mit leicht­flüch­ti­gen halo­ge­nier­ten Kohlenwasserstroffen (LHKW) fest­ge­stellt wor­den war, hatte das Kreisumweltamt im März 2019 in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt die vor­sorg­li­che Empfehlung aus­ge­spro­chen, das Wasser aus pri­va­ten Gartenbrunnen in die­sem Bereich für bestimmte Zwecke nicht zu verwenden.

Wie die Umweltbehörde des Kreises betont, ist die Trinkwasserqualität des Wasserwerks Büttgen-​Driesch und damit das Wasser aus der Hausleitung nicht beeinträchtigt.

Karte des betrof­fe­nen Bereichs in Kaarst-​Holzbüttgen. Quelle: Rhein-​Kreis Neuss
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