Neuss – Kindertheaterreihe „Samstags im Park“ – Termine am Geschwister-​Scholl-​Haus

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Neuss – Die vom Jugendamt der Stadt Neuss ange­bo­tene Kindertheaterreihe „Samstags im Park“ star­tete jetzt am Geschwister-​Scholl-​Haus. Jeden Samstag in den Sommerferien, jeweils um 15 Uhr, prä­sen­tie­ren ver­schie­dene Künstlerinnen und Künstler vor der Kinder- und Jugendeinrichtung auf der Leostraße 71 ihre Theaterstücke für Kinder ab vier Jahren und ihre Familien.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, die Teilnahme ist nur mit vor­he­ri­ger Anmeldung an jugendarbeit@stadt.neuss.de mög­lich. In der E‑Mail ent­hal­ten sein muss die Anmeldung zur jewei­li­gen Vorstellung, die Anzahl der teil­neh­men­den Personen und die Kontaktdaten (Adresse und Telefonnummer). Für wei­ter­füh­rende Fragen oder eine kurz­fris­tige Abmeldung steht die Jugendförderung unter der Rufnummer 0157/​34948587 zur Verfügung.

Bei schlech­tem Wetter besteht in die­sem Jahr keine Möglichkeit die Vorstellungen in über­dachte Räumlichkeiten zu ver­le­gen. In die­sem Fall muss die jewei­lige Veranstaltung ent­fal­len. Die zum jewei­li­gen Zeitpunkt gül­ti­gen Hygienevorschriften und Abstandsregeln sind zwin­gend ein­zu­hal­ten. Die Besucherzahl pro Vorstellung wird des­halb auf 90 Personen begrenzt.

Die ein­zel­nen Veranstaltungen im Überblick:

11. Juli 2020: Der Fischer und seine Frau (Niederrhreintheater)
Der Fischer Timpe Te lebt mit sei­ner Frau Ilsebill beschei­den aber glück­lich in einem alten Topf am Meer. Eines Tages angelt Timpe Te einen Butt der spre­chen kann. Schnell stellt sich her­aus, dass es sich bei dem Fisch um einen ver­wun­sche­nen Prinzen han­delt. Der Butt bet­telt um sein Leben und Timpe Te lässt ihn schwim­men. Als Ilsebill davon erfährt, fragt sie ihren Mann, ob er sich denn im Tausch gegen die Freiheit nichts erbe­ten habe. Sie drängt ihn, den Butt erneut an Land zu rufen und ihn um ein rich­ti­ges Haus zu bit­ten. Der dank­bare Zauberfisch erfüllt die­sen Wunsch. Doch Ilsebill ist nicht zufrie­den. Wieder und wie­der ver­langt sie von Timpe Te immer grö­ßere und maß­lo­sere Gefälligkeiten beim Butt ein­zu­for­dern. Das Niederrheintheater prä­sen­tiert die­ses Theaterstück über die Gier nach den Brüdern Grimm.

18. Juli 2020: Die Prinzessin auf der Erbse (Tom Teuer)
Es war ein­mal und ist immer noch so ein König, der glück­lich mit sei­nem Prinzensohn auf einer Insel lebt. Doch etwas fehlt dem Prinzen – eine rich­tige Prinzessin. Und weil es keine Prinzessin auf der Insel gibt, schip­pert der Prinz los über die Meere und begibt sich auf die Suche. Und er trifft sie: Prinzessinnen, inter­es­siert nur an ihrer Schönheit, träu­mend nur von Süßigkeiten, nie Zeit habend, immer mit Handys tele­fo­nie­rend. Ohne Prinzessin und rat­los kehrt der Prinz zurück nach Hause. Tom Teuer erzählt ein Stück über die Neugier und Offenheit gegen­über denen, die irgend­wie anders sind.

25. Juli 2020: König Daddelbart (Theater Kreuz und Quer)
Ferien – was gibt es schö­ne­res? Heute wol­len Gebrr und Grimm eigent­lich pad­deln gehen. Aber Gebrr hat jetzt ein Schlauphone und seit­dem zu nichts mehr Lust, außer zu dad­deln und zu dad­deln. Nichtmal ein Märchen will sie mehr hören. Bis Grimm zu einer „Schlauphone-​List“ greift und Gebrr das Märchen von König Drosselbart erzählt. Schnell sind die Beiden mit­ten­drin in der Geschichte. Sie spie­len die hoch­mü­tige, ein­ge­bil­dete Prinzessin Sele, die hei­rats­lus­ti­gen Könige, Herzöge, Fürsten, Grafen, Freiherrn und Edelleute und natür­lich den König „Daddelbart“. Und schließ­lich gehen die Beiden doch noch pad­deln – oder dad­deln? Ein Clownstheater der Gruppe Kreuz und Quer mit einem Wohnwagen, einem Zelt, einem Paddel und einem Schlauphone.

1. August 2020: Schneewittchen und die sie­ben Zwerge (Theater Töfte)
„Es war ein­mal mit­ten im Winter und die Schneeflocken fie­len wie Federn vom Himmel herab. Da saß eine Königin an einem Fenster, das einen Rahmen von schwar­zem Ebenholz hatte, und nähte. Und wie sie so nähte und nach dem Schnee auf­blickte, stach sie sich mit der Nadel in den Finger und es fie­len drei Tropfen Blut in den Schnee. Und weil das Rote im wei­ßen Schnee so schön aus­sah, dachte sie bei sich: „Hätt‘ ich ein Kind, so weiß wie Schnee, so rot wie Blut und so schwarz wie das Holz an dem Rahmen!“

So poe­tisch beginnt das Märchen von Schneewittchen, der schöns­ten aller Königstöchter. Aber schon bald erscheint die nei­di­sche Stiefmutter mit ihrem magi­schen Spiegel und lässt nichts unver­sucht, um die Schönste im gan­zen Land zu wer­den. Doch obwohl der Jäger ein wei­ches Herz hat, die Zwerge immer wie­der zur Vorsicht mah­nen und der Prinz nie­man­den lie­ber auf der Welt mag als das Schneewittchen, scheint das Märchen zunächst kein glück­li­ches Ende zu neh­men.

8. August 2020: Schwimmen (Die Clownnixen)
Delphine und Almut trai­nie­ren schon seit Jahren Wasserballett. Dafür zie­hen sie Badeanzug und Badekappe an und bauen sogar ein Meer auf. Die Musik wird ange­stellt und schon beginnt die Trainingsstunde, aller­dings im Trockenen! Almut möchte nun end­lich ein­mal in rich­ti­gem Wasser zei­gen, was sie schon so lange geübt haben. In einem ech­ten Schwimmbad, in einem tie­fen Becken. Doch Delphine hat immer wie­der eine Ausrede: „Da sind viel­leicht Fische, die an mei­nen Beinen knab­bern. Oder böse Piraten. Und außer­dem kann ich dort nicht mehr ste­hen!“ Ist Delphine etwa was­ser­scheu? Oder hat sie Angst vor tie­fem Wasser? Kann Delphine über­haupt schwim­men? Alleine will Almut auch nicht ins Schwimmbad. Ein Theaterstück der Clownnixen über Ängste und Schwächen, die Stärke des Vertrauens und der Freundschaft.

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