Rhein-​Kreis Neuss – Corona: Vorschriften für Risiko-​Länder beach­ten – 14-​tägige Quarantäne mög­lich

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Sie können Ihre Zuwendung über "LaterPay", "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Für nur 6,- Euro pro Monat haben Sie auch Zugang zu [+Premium]:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€25,00
€50,00
€99,00
Powered by

Rhein-​Kreis Neuss – Der Sommerurlaub in Europa hat begon­nen. Mitte Juni endete die Reisewarnung der Bundesregierung für die meis­ten Länder Europas.

Dazu zäh­len Haupturlaubsländer der Deutschen wie Italien, Österreich, Griechenland, Frankreich und Kroatien. Andere beliebte Urlaubsländer wie die Türkei, Ägypten und Marokko hat die Bundesregierung mit vie­len wei­te­ren auf eine Risiko-​Liste gesetzt. Wer den­noch in diese Länder reist, muss sich bei der Wiedereinreise nach Deutschland in eine 14-​tägige Quarantäne bege­ben.

Um unan­ge­nehme Überraschungen wäh­rend und nach einer Urlaubsreise in die Ferne zu ver­mei­den, rät Kreisdirektor Dirk Brügge, der auch Corona-​Krisenstabsleiter des Rhein-​Kreises Neuss ist, allen Touristen, sich vor Reiseantritt die Liste der aktu­el­len Risikogebiete und die dafür gel­ten­den Bestimmungen anzu­se­hen – auch weil die ent­spre­chen­den Regionen kon­ti­nu­ier­lich neu ein­ge­stuft wer­den. So gilt für Schweden zum Beispiel, obwohl es EU-​Land ist, aktu­ell eine Reisewarnung wegen einer noch zu gro­ßen Zahl von Neuinfektionen.

Nach Aufenthalten in den als Corona-​Risikogebiet ein­ge­stuf­ten Reisezielen sind wie­der Einreisende ver­pflich­tet, sich umge­hend beim Gesundheitsamt zu mel­den, das dann eine Quarantäne über 14 Tage als Vorsichtsmaßnahem anord­net“, erläu­tert Dr. Michael Dörr, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Es bestehe aber auch die Möglichkeit, sich durch einen in den letz­ten zwei Tagen vor Einreise vor­ge­nom­me­nen und nega­ti­ven Corona-​Test von der Quarantäne befreien las­sen. „Voraussetzung ist jedoch“, so Dörr wei­ter, „dass der Befund dem Gesundheitsamt vor­ge­legt wird und in deut­scher oder eng­li­scher Sprache abge­fasst ist.“ Alternativ steht es Reiserückkehrern aus Risikogebieten offen, wenn sie damit die Quarantäne ver­kür­zen wol­len, auf eigene Kosten einen Corona-​Test beim Hausarzt oder im Testzentrum vor­neh­men zu las­sen.

Wer wis­sen will, was aktu­ell für sein Urlaubsland gilt, kann das im Internet auf den Seiten des Robert-​Koch-​Instituts und des Auswärtigen Amtes nach­se­hen oder direkt bei der Corona-​Hotline des Kreisgesundheitsamtes unter Telefon 02181/​601‑7777 erfra­gen (mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr).

(392 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)