Grevenbroich – Feuerwehr mit ein­satz­rei­chem Samstag

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Robert Schilken, Herausgeber



Grevenbroich – Vier Alarme, teils nahezu zeit­gleich – ein schwe­rer Verkehrsunfall, Brandalarme aus einem Gewerbebetrieb und einem Seniorenwohnheim sowie der Verdacht auf aus­strö­men­des Gas in einem Wohnhaus –, hiel­ten am Samstag fast alle Löscheinheiten der Feuerwehr Grevenbroich auf Trab. 

Gegen 11:11 Uhr hat­ten auto­ma­ti­sche Brandmelder in einer Gärtnerei in Neurath Alarm geschla­gen. Daraufhin ent­sandte die Leitstelle Rhein-​Kreis Neuss Kräfte der Hauptamtlichen Wache aus Grevenbroich sowie die Löscheinheiten Frimmersdorf/​Neurath und Gustorf zur ver­mu­te­ten Brandstelle. Vor Ort konn­ten die Helfer aller­dings rasch fest­stel­len, dass es nicht Feuer war, das den Brandalarm aus­ge­löst hatte, son­dern im Gegenteil Wasser.

Bei Reinigungsarbeiten war so viel Wassernebel an die Sensoren gelangt, dass diese Alarm schlu­gen. Ohne tätig zu wer­den, konn­ten die rund 25 Einsatzkräfte wenig spä­ter wie­der einrücken.

Deutlich mehr Arbeit berei­tete ab etwa 14 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Kreuzung der L361 mit der K10. Dort waren zwei Kleinwagen kol­li­diert. Während ein Fahrer nur leicht­ver­letzt war, stellte der Rettungsdienst beim ande­ren schwe­rere Verletzungen fest. In Absprache mit dem Notarzt lei­tete die Feuerwehr daher eine soge­nannte pati­en­ten­scho­nende Rettung ein (siehe Foto). Dabei wur­den Dach und Türe des Unfallwagens ent­fernt, um das Unfallopfer ohne grö­ßere Drehung der Körperachsen aus dem Wrack heben zu kön­nen. Nach rund einer Dreiviertelstunde war die Person befreit und an den Rettungsdienst übergeben.

Patientenschonende Rettung. Foto: Feuerwehr Grevenbroich

Noch wäh­rend diese Rettung lief, löste die Leitstelle um 14:19 erneut Alarm für die Grevenbroicher Wehr aus. In einem Seniorenwohnheim an der Mathias-​Esser-​Straße in Elsen hatte ein Rauchmelder in einem Bewohnerzimmer Alarm geschla­gen. Die zunächst zur Unfallkreuzung alar­mier­ten Ehrenamtler der Löscheinheiten Stadtmitte und Wevelinghoven wur­den dar­auf­hin nach Elsen umdis­po­niert, ebenso wie die Teams der Löscheinheiten Gustorf, Kapellen und Hemmerden. Auch im Fall des Brandalarms im Wohnheim stellte sich aller­dings nach kur­zer Zeit her­aus, dass es sich um eine tech­ni­sche Störung han­delte und keine Personen in Gefahr waren.

Daraufhin konn­ten die Einsatzkräfte wie­der ihre Standorte anfah­ren. Kurz vor 20 Uhr abends folgte dann noch ein poten­zi­ell bri­san­ter Alarm nach Kapellen. Die Leitstelle mel­dete den Verdacht auf aus­strö­men­des Gas in einem Wohnhaus an der Straße Am Burghof. Die kurz dar­auf ein­tref­fen­den Kräfte der Löscheinheit Kapellen sowie der Hauptamtlichen Wache kon­trol­lier­ten das Gebäude unter Atemschutz und mit­hilfe von spe­zi­el­len Prüfgeräten. Zum Glück stellte sich dabei her­aus, dass es keine außer­ge­wöhn­li­che Gaskonzentration in dem Gebäude gab.

Zwei Bewohner des Hauses wur­den vom Rettungsdienst ver­sorgt. Während des Einsatzes kam es zur zeit­wei­li­gen Sperrung der Straße Am Burghof und des Kapellener Kirmesplatzes. Knapp eine Stunde nach dem Alarm war auch die­ser Einsatz beendet.

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