Rommerskirchen – Friedhöfe Oekoven und Hoeningen: Neue Memoriamgärten eingeweiht

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – 2014 wurde auf dem Nettesheimer Friedhof ein ers­ter Memoriamgarten. Dabei han­delt es sich um spe­zi­ell ange­leg­tes Grabfeld, das in Form eines gepfleg­ten Gartens ver­schie­dene Bestattungsformen ermöglicht.

Entstanden ist die Idee, weil immer öfter Angehörige die lang­fris­tige Pflege einer Grabpflege nicht mehr sicher­stel­len kön­nen, da Familien häu­fig räum­lich weit getrennt leben. In den Memoriamgärten wird die Grabstelle bei der Gemeinde Rommerskirchen erwor­ben, ein Vertragsunternehmen über­nimmt dann für die gesamte Ruhezeit die Grabpflege.

Die Gewährleistung hier­für über­nimmt die „Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege” in Köln. Bei der Anlage des „Gartens“ ist man bewusst von der schach­brett­ar­ti­gen Anordnung der Grabstellen abge­wi­chen, um der Individualität, aber auch der Natur mehr Raum zuge­ben. Die Gräber und die Rahmenbepflanzung bil­den eine har­mo­nisch auf­ein­an­der abge­stimmte Einheit. Jeder Verstorbene wird auf einem Grabstein mit Namen genannt.

Es wer­den ver­schie­dene Bestatttungsformen ange­bo­ten. Nach den guten Erfahrungen mit dem ers­ten Memoriamgarten in Nettesheim ent­schied sich die Gemeinde Rommerskirchen, die Kooperation mit dem Vertragsunternehmen fort­zu­set­zen. 2016 wurde ein zwei­ter Memoriamgarten auf dem Rommerskirchener Friedhof „Am Teebaum” ein­ge­weiht. Jetzt wur­den zwei wei­tere Memoriamgärten von Pfarrer Dr. Maik Schirpenbach und Pfarrer Thomas Spitzer ein­ge­seg­net. Sie befin­den sich auf den Friedhöfen in Oekoven und Hoeningen.

Bei dem Modell der Memoriamgärten über­nimmt das Vertragsunternehmen alle Kosten für die Herstellung des „Gartens“.

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