Meerbusch – Feuerwehr zur Unterstützung in Kaarst und wei­tere Einsätze

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Meerbusch – Der 24.06.2020 war bis­lang nicht hin­sicht­lich des Wetters der hei­ßeste Tag des Jahres, ins­ge­samt 6 Einsätzen brach­ten die Feuerwehrleute aus Meerbusch zusätz­lich ins Schwitzen.

Die Nacht war bereits gegen 01:00 für die Kräfte der Einheiten aus Osterath und Strümp zu Ende, als diese im Rahmen der „über­ört­li­chen Hilfe” zur Stadtgrenze nach Kaarst beor­dert wur­den, um beim Großbrand des Gerstüts „Gut Lauvenburg” zu unter­stüt­zen. Der Einsatzbefehl der Einsatzleitung der Feuerwehr Kaarst lau­tete „Übernahme des Abschnittes 3; Schaffung eines wei­te­ren Zugangs; Sicherstellung der Wasserversorgung mit anschlie­ßen­der Brandbekämpfung.“

Insgesamt wur­den hier­für über 500 m Schlauchleitung von einem Hydranten durch unweg­sa­mes Gelände ver­legt um im Anschluss das Feuer von einer drit­ten Seite bekämp­fen zu kön­nen. Nachdem der Brand unter Kontrolle war unter­stützte ein Team aus Meerbusch noch die Kaarster Kameraden bei den auf­wän­di­gen Nachlöscharbeiten. die letz­ten Feuerwehrleute aus Meerbusch kehr­ten gegen 06:00 wie­der in ihre Standorte zurück. Im Einsatz waren ins­ge­samt 28 Meerbuscher Feuerwehrkräfte.

Bis zum Mittag war dann die haupt­amt­li­che Wache zwei­mal gefor­dert, um 10:00 galt es, Zugang zu einer Wohnung in Büderich zu schaf­fen, in der eine Person gestürzt war und die Tür selb­stän­dig nicht mehr öff­nen konnte. Um 11:00 ging es dann nach Osterath um eine ca. 50 m lange Dieselspur von der Straße zu ent­fer­nen, da Öle oder Kraftstoffe auf den Verkehrsflächen eine erheb­li­che Rutsch- und Unfallgefahr dar­stel­len.

Um 12:00 dann der nächste grö­ßere Einsatz in Büderich: Aus dem Dachstuhl eines Gebäudes auf der Anton-​Holtz-​Straße drang Rauch. Die etwa 20 ange­rück­ten Feuerwehrkräfte der haupt­amt­li­chen Wache sowie aus Büderich lei­te­ten sofort Löschmaßnahmen durch das Treppenhaus und über ein Drehleiter ein. Da der Brand zwi­schen­zeit­lich auf wei­te­res Isoliermaterial sowie das Dach des Nachbargebäude über­ge­grif­fen hatte, öff­ne­ten die Kräfte ca. 2 m² der Dachhaut, um auch die letz­ten Glutnester zu errei­chen und abzu­lö­schen. Nach etwa 30 Minuten konnte auch hier „Feuer aus” gemel­det wer­den.

Die Verschnaufpause war jedoch nur kurz, denn bereits um halb drei mel­de­ten Anwohner, dass in Bösinghoven „Am Weilerhof” Rauch aus dem Wald auf­stei­gen soll. Aufgrund der tro­cke­nen Witterung und der damit ver­bun­de­nen Gefahr der schnel­len Ausbreitung wur­den hier mit der haupt­amt­li­chen Wache sowie den Kameraden aus Bösinghoven sowie Lank gleich 3 Einheiten in Marsch gesetzt. Eine Erkundung führte glück­li­cher­weise zu dem Ergebnis, dass sich die Anrufer wohl durch den Wassernebel der land­wirt­schaft­li­chen Beregnungsanlagen haben täu­schen las­sen.

Der letzte Einsatz des Tages ereig­nete sich gegen 16:40 erneut in Büderich, auf der Römerstraße wurde eine ca. 1 km lange Ölspur gemel­det. Aufgrund der Länge der Ölspur wurde neben der haupt­amt­li­chen Wache sowie dem Löschzug Büderich auch die Hilfe einer Privatfirma ange­for­dert, wel­che das aus­ge­brachte Bindemittel mit einer Kehrmaschine auf­nahm. Um 18:00 konn­ten die letz­ten Kräfte ihre Standorte anfah­ren und den rest­li­chen Tag blieb es erfreu­li­cher­weise ruhig.

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