Letzte Sitzung vor der Kommunalwahl: Kreistag tagte erst­mals in Sporthalle

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Robert Schilken, Herausgeber



Rhein-​Kreis Neuss – Novum in der Kreispolitik: Wegen der Corona-​Abstandsregelungen tagte der Kreistag unter Vorsitz von Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke erst­mals nicht in sei­nem ange­stamm­ten Sitzungssaal in Grevenbroich, son­dern in der Sporthalle des Berufsbildungszentrums im Neusser Hammfeld. 

Das Experiment ist gelun­gen. „Wir haben gezeigt, dass wir hand­lungs­fä­hig sind und trotz Corona die Zukunft des Kreises orga­ni­sie­ren”, so Petrauschke. Bei dem Treffen der Kommunalpolitiker han­delte es sich um die erste Präsenzsitzung in die­sem Jahr und die letzte vor der Wahl am 13. September.

Die März-​Sitzung war wegen der Corona-​Krise aus­ge­fal­len, eine Videokonferenz der Fraktionsvorsitzenden schloss sich an. Annika Geppert, per­sön­li­che Referentin des Landrats, hatte den Rahmen für die Sitzung in der Sporthalle gestal­tet. Im Mittelpunkt stand die tech­ni­sche Ausstattung. „Schließlich sollte ja alles so sein, wie es die Abgeordneten aus dem Kreissitzungssaal gewohnt sind”, erklärt die Organisatorin.

Sie und ihre Helferinnen und Helfer sorg­ten dafür, dass die 74 Kreistagsabgeordneten Einzeltische mit Zwei-​Meter-​Abstand erhiel­ten und die Mikrofonanlage des Neusser Handball-​Vereins nut­zen konn­ten, der nor­ma­ler­weise in der Halle seine Spiele aus­trägt. Mund-​Nase-​Schutz-​Masken und Desinfektionsmittel wur­den außer­dem besorgt. Auch das WLAN für das Internet funktionierte.

Auf der Tagesordnung des öffent­li­chen Teils der Sitzung stan­den unter ande­rem Änderungen des Landschaftsplans, der Zensus 2021, die Bestätigung von Dringlichkeitsbeschlüssen im Zuge der Corona-​Maßnahmen und Anträge aus den Fraktionen. Außerdem emp­fah­len die Politiker der Landesregierung die NRW-​weite Einführung des Notfallortungssystems „EmergencyEye“, das in Grevenbroich ent­wi­ckelt wor­den ist.

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