Meerbusch – Feuerwehr: Lebensgefährliche Abkühlung im Rhein

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Robert Schilken, Herausgeber



Meerbusch – Die ange­kün­dig­ten Temperaturen locken in den kom­men­den Tagen sicher­lich wie­der viele Meerbuscher an den Rhein. Vor die­sem Hintergrund möch­ten wir aber noch­mals auf die Gefahren, die von einer Abkühlung im Rhein aus­ge­hen, warnen. 

Das Schwimmen im Rhein bedeu­tet sowohl für Menschen als auch für Tiere abso­lute Lebensgefahr! Im Rhein gibt es gefähr­li­che Strömungen bei denen der Sog so stark wirkt, dass er die Schwimmerinnen und Schwimmer bis auf den Grund zieht. Die Strömungen sind meist schon in Ufernähe unbe­re­chen­bar und oft nicht zu erkennen.

Falls doch etwas pas­siert schwim­men sie immer mit der Strömung. Selbst für geübte Schwimmerinnen und Schwimmer ist das Ankämpfen gegen die Strömung aus­sichts­los. Schwimmen Sie mit der Strömung ans Ufer und machen Sie durch lau­tes Rufen auf sich auf­merk­sam. Das ist Ihre ein­zige Überlebenschance.

Wenn Sie jeman­den im Rhein schwim­men sehen blei­ben Sie am Ufer! Springen Sie nicht selbst in den Rhein. Melden Sie der Feuerwehr den Notfall unter der Rufnummer 112. Wichtig dabei ist die genaue Position beach­ten Sie die Rheinstromkilometer-​Tafeln. Nennen Sie Straße in der Nähe oder bekannte Örtlichkeiten, zum Beispiel Flughafen-​Brücke, den Fähranläge oder den Camping-​Platz in Langst-Kierst.

Bleiben Sie nach Möglichkeit in der Nähe der Person im Rhein und las­sen Sie diese nicht aus den Augen. Vielleicht kann sie sich fest­hal­ten oder sich sogar selbst aus dem Wasser ret­ten. Rufen Sie noch­mals den Notruf 112 und schil­dern Sie der Feuerwehr Ihre Beobachtungen. Ist es nicht mög­lich der Person zu fol­gen, war­ten Sie an der Stelle auf das Eintreffen der Einsatzkräfte, wo Sie das erste Mal die Feuerwehr alar­miert haben. Ihre Angaben sind lebens­wich­tig und beschleu­ni­gen den Rettungseinsatz.

Auch beim Schwimmen in Meerbuschs Seen gilt beson­dere Achtsamkeit mit unbe­kann­ten Gewässern. Gehen Sie nie­mals alleine schwim­men und über­schät­zen sie ihre Können nicht bei gro­ßer Hitze und kör­per­li­cher Anstrengung.

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