Kaarst: Brand in einem Gestüt – Bahnstrecke zeit­weise gesperrt – Geruchsbelästigung

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst (ots) Die Feuerwehr Kaarst wurde um 00:38 Uhr zu einem Brandereignis in einem Gestüt & Zuchtbetrieb im Stadtteil Kaarst-​Broicherseite, An der Lauvenburg alarmiert. 

In einem Pferdestall mit angren­zen­dem Strohlager war auf einer Fläche von 40 x 25 m ein Feuer aus­ge­bro­chen. Eine Ausbreitung auf zwei angren­zende Baukörper, einem Wohn- & Bürotrakt sowie einem wei­te­ren Stall konnte ver­hin­dert wer­den. Die Bewohner des Gestüt konn­ten die zwölf Pferde vor Eintreffen der Feuerwehr ret­ten und auf eine Koppel führen.

Die Tiere wur­den im Laufe des Einsatzes durch einen Tierarzt begut­ach­tet bzw. ver­sorgt. Für die umfang­rei­chen Löschmaßnahmen wur­den zwei Wenderohre über Drehleitern ein­ge­setzt. Weiterhin wurde mit jeweils zwei B- und C‑Rohren der Brand um 02:30 Uhr unter Kontrolle gebracht. Die Nächlöscharbeiten dau­ern an.

Eine Besonderheit die­ses Einsatzes war die kri­ti­sche Wasserversorgung. So wurde die Wasserversorgung aus einer Zisterne sowie einem Hydranten her­ge­stellt. Um eine aus­rei­chende Wassermenge zur Verfügung zu haben, muss­ten zusätz­lich ca. 4500 Meter Schlauch ver­legt wer­den. Hierbei wur­den die Kaarster Florianer durch die Kräfte der Feuerwehr Neuss und Meerbusch unterstützt.

Eine Person wurde vor­sorg­lich dem Rettungsdienst zur ambu­lan­ten Versorgung über­ge­ben. Die Bahnstrecke zwi­schen Neuss und Krefeld wurde zeit­weise für den Zugverkehr gesperrt. Aufgrund der Wetterlage gab es eine Geruchsbelästigung. Die Bevölkerung der Stadt Kaarst, Stadtteil Kaarst sowie der Stadt Neuss, Stadtteil Furth und Vogelsang wurde vor­sorg­lich über die Warn App Nina und den Sozial Medien informiert.

Für einen Großteil der 100 Einsatzkräfte war der Einsatz gegen 08:00 Uhr been­det. Zur Brandursache kön­nen keine Angaben gemacht wer­den. Die Ermittlungen der Polizei dau­ern an.

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