Rhein-​Kreis Neuss – Coronavirus: 697 Genesungen – 22 Infektionen – 122 Personen in Quarantäne

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Rhein-​Kreis Neuss – Im Rhein-​Kreis Neuss ist bei 22 aktu­ell erkrank­ten Personen eine Infektion mit dem Coronavirus nach­ge­wie­sen. Kreisweit 697 Personen sind wie­der von der Infektion gene­sen.

Von den aktu­ell mit dem Virus infi­zier­ten Personen woh­nen 10 in Neuss, 4 in Grevenbroich, 4 in Jüchen, 3 in Meerbusch und 1 in Korschenbroich. Unverändert 20 Menschen sind im Zusammenhang mit der Erkrankung ver­stor­ben. Insgesamt wur­den im Rhein-​Kreis Neuss somit 739 Infektionen mit dem Coronavirus bestä­tigt.

Der Wert der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den letz­ten sie­ben Tagen liegt bei ‑3,5. Sollte die­ser 50 errei­chen, müss­ten ver­schärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getrof­fen wer­den.

4.152 Personen konn­ten bereits wie­der aus der Quarantäne ent­las­sen wer­den, da sie nach Ablauf der 14-​tägigen Inkubationszeit keine Krankheitssymptome zeig­ten. Aktuell sind noch 122 Personen als begrün­dete Verdachtsfälle auf Empfehlung des Kreis-​Gesundheitsamtes durch die jewei­lige Stadt in Quarantäne gesetzt.

Landrat Hans-​Jürgen Petrauschke appel­liert an die Bevölkerung, in den Anstrengungen zur Einschränkung der Ausbreitung des Coronavirus nicht nach­zu­las­sen:

Dank der Disziplin bei der Beachtung der Verhaltensregeln war es mög­lich, Lockerungen bei den Einschränkungen umzu­set­zen und erste Schritte in einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Alltag zu gehen. Halten Sie sich wei­ter an die Verhaltens- und Hygieneregeln. Verzichten Sie auf nicht not­wen­dige Kontakte und hal­ten immer mög­lichst 2 Meter Abstand.

Waschen Sie häu­fig die Hände, grei­fen Sie sich nicht ins Gesicht und essen Sie nicht ohne vor­he­ri­ges Händewaschen. Aber gehen Sie wei­ter zum Arzt oder ins Krankenhaus, wenn Sie krank sind oder eine Vorsorgeuntersuchung ansteht. Alle not­wen­di­gen Hygienevorkehrungen sind dort sicher­ge­stellt.“

Für wich­tige Fragen hat das Kreis-​Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 02181/​601‑7777 eine Hotline ein­ge­rich­tet. Diese ist mon­tags bis frei­tags von 8 – 18 Uhr und am Wochenende von 10 – 14 Uhr erreich­bar. Aktuelle Informationen und wei­tere Statistiken fin­den sich auf der Kreis-​Homepage unter www​.rhein​-kreis​-neuss​.de/​c​o​r​ona.

Hinweis der Redaktion auf­grund der geän­der­ten Berechnung von gene­se­nen Personen

Antwort der Rhein-​Kreis Neuss bezüg­lich der Anfrage

.. wie Ihnen auf­ge­fal­len ist, gibt es in der Corona-​Statistik für den Rhein-​Kreis Neuss aktu­ell Abweichungen gegen­über den Berichten zuvor. Die Abweichungen resul­tier­ten dar­aus, dass das Kreisgesundheitsamt in den letz­ten Wochen ver­mehrt Nachweise von posi­ti­ven Antikörpertests im Blut (IgG-​Wert) erhal­ten hat und diese Ergebnisse als Nachweis einer Infektion bewer­tet wur­den (der IgG-​Wert gibt Auskunft über eine statt­ge­fun­dene Infektion und das Vorhandensein von Schutzfaktoren im Körper.)

Die Bezirksregierung und das Robert-​Koch Institut dekla­rie­ren diese Personen bis­lang jedoch als nicht infi­ziert. In einer schrift­li­chen Anfrage an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) ist daher vom Kreis um Klärung und Stellungnahme gebe­ten wor­den.

Daraufhin hat sich das LZG dahin­ge­hend geäu­ßert, dass Personen mit einem posi­ti­ven IgG-​Wert auch lang­fris­tig nicht als infi­ziert und somit auch nicht als geheilt ange­se­hen wer­den sol­len. Deshalb wur­den diese Personen aus unse­rer Datenbank aus­ge­tra­gen. Insgesamt waren von die­ser Änderung 29 Personen im Kreisgebiet betrof­fen.

Dies hat den Effekt, dass die Zahl der Gesamtinfizierten oder Genesenen im Kreisgebiet nun nied­ri­ger ist als vor­her. Da diese Zahl aus­schlag­ge­bend für die Ermittlung des aktu­el­len Wertes der sog. Merkel-​Zahl (mit Obergrenze für Neuinfektionen bei 50 Infektionen über die letz­ten 7 Tage /​100.000 Einwohner) ist, steht dort vor­über­ge­hend ein nega­ti­ver Wert.

Die Bereinigung der Daten war not­wen­dig, um die Meldungen des Kreises an den nun durch das LZG schrift­lich gegen­über dem Kreis defi­nier­ten Standard anzu­pas­sen.

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