Neuss – VRR: Ein- und Auschecken über das Smartphone – Fahrten zwi­schen Neuss und Düsseldorf für fast hal­ben Preis

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 5,- Euro monatlich zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, der Fortbestand gesichert sowie Werbebanner reduziert werden.

Sie können Ihre Zuwendung über "LaterPay", "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber

Weitere Infos hier oder hier:


Lokale Nachrichten aus und für den Rhein-Kreis Neuss
Ihre Unterstützung sichert den Fortbestand unabhängiger Lokalnachrichten von Klartext-Ne.de
€20,00
€50,00
€100,00
Powered by

Neuss – Ab sofort kön­nen Nutzer des ÖPNV im Verkehrsverbund Rhein-​Ruhr (VRR) eine neue Ticket-​Generation über ihr Smartphone nut­zen.

Mit dem feder­füh­rend von den Stadtwerken Neuss in Kooperation mit der Rheinbahn Düsseldorf und dem VRR ent­wi­ckel­ten nextTicket 2.0 steht den Fahrgästen jetzt ein elek­tro­ni­scher Tarif zur Verfügung. Der Clou ist, dass die zurück­ge­legte Strecke nach Luftlinienkilometern abge­rech­net wird.

Bürgermeister Reiner Breuer, einer der Initiatoren die­ses neuen Ticketsystems, dass quasi die Waben für den Verkehr zwi­schen Neuss und Düsseldorf auf­hebt, hat das Ticket bei einer Testfahrt nut­zen und freut sich über die ein­fa­che Handhabung: „Mit dem digi­ta­len Next Ticket wird es attrak­ti­ver mit Bus und Bahn zu fah­ren im Rhein-​Kreis Neuss aber ins­be­son­dere auch zwi­schen Neuss und Düsseldorf: Einfach mit einer App die man sich aufs Handy laden und dann Ein- und Auschecken kann. Abgerechnet wird im Hintergrund und das zu bes­se­ren Preisen. Wo der­zeit zwi­schen Neuss und Düsseldorf die Preisstufe B gilt, zahlt man mit dem nextTicket 2.0 keine sechs Euro mehr, son­dern nur noch gut die Hälfte. In die­sem Fall nutzt die Digitalisierung damit auch der nach­hal­ti­gen Mobilität, es ist eine echte Innovation für die Stadt Neuss und den Rhein Kreis Neuss.“

Mit Start des Markttests ist der eTarif im gesam­ten Verbundgebiet gül­tig. Das nextTicket-​Hintergrundsystem erfasst die Fahrten bezie­hungs­weise die Fahrtenketten auf Basis der Luftlinienkilometer zwi­schen Start- und Zielhaltestelle und rech­net diese auto­ma­ti­siert mit dem Kunden ab. Nahverkehrskunden müs­sen nicht mehr über­le­gen, wel­ches Ticket das rich­tige für sie ist.

Bevor sie in Bus oder Bahn ein­stei­gen, che­cken die Fahrgäste über die nextTicket-​App ein. Wenn das Ziel erreicht ist, che­cken sie wie­der aus. Die Fahrten wer­den auto­ma­ti­siert erfasst und anschlie­ßend direkt berech­net. Der eTarif setzt sich künf­tig zusam­men aus einem Festpreis in Höhe von 1,40 Euro sowie einem Leistungspreis von 0,26 Euro pro ange­fan­ge­nem Luftlinienkilometer. Preisstufen spie­len dann keine Rolle mehr.

In dem Luftlinienkilometertarif ist eine Preisbegrenzung ein­ge­baut, damit sicher­ge­stellt ist, dass Fahrgäste preis­lich nicht benach­tei­ligt wer­den. So zah­len die Fahrgäste nie mehr, als für ein Einzel-​Ticket der jewei­li­gen Preisstufe im aktu­el­len Tarif anfällt. Zudem gibt es einen Stufenrabatt inner­halb eines 30-​Tage-​Zeitraumes: ab der fünf­ten Fahrt erhält der nextTicket-​Nutzer zehn Prozent, ab der 20. Fahrt 50 Prozent Rabatt. Die Mitnahme von Kindern ist zu einem Pauschalpreis von 1,40 Euro pro Kind mög­lich.

Besonders bezahlt macht sich das nextTicket für Fahrten, bei denen im klas­si­schen Tarif ein Preissprung wirkt. So kos­tet eine Fahrt von Neuss, Haltestelle Stadthalle nach Düsseldorf, Graf-​Adolf-​Platz im Einzelticket, Preisstufe B der­zeit sechs Euro. Beim nextTicket wird die Luftlinie von sie­ben Kilometern berech­net. Der nextTicket-​Tester zahlt dann: 1,40 Euro + sie­ben Kilometer á 0,26 Euro = 3,22 Euro. Das ist eine Ersparnis von 2,78 Euro pro Fahrt.

Der Praxistest ist zunächst für ein Jahr ange­legt, mit der Option auf Verlängerung. Während der nextTicket 2.0‑Laufzeit ist die maxi­male Nutzeranzahl auf 15.000 Kunden beschränkt. Fahrgäste kön­nen die nextTicket-​App der Stadtwerke Neuss kos­ten­los im App-​Store von Apple und im Google-​Play-​Store her­un­ter­la­den. Zum Starten der App benö­ti­gen die Kunden ihren Benutzernamen und das Passwort, das sie bei der Registrierung ange­ge­ben haben.

Um die App nut­zen zu kön­nen ist es not­wen­dig, bei der Registrierung die Zahlungsdaten zu hin­ter­le­gen. Zur Berechnung des kor­rek­ten Fahrpreises müs­sen zudem die Ortungsdienste für die App akti­viert wer­den.

(140 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)