Kaarst – Natur- und Artenschutzacker für die Feldlerche

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Robert Schilken, Herausgeber



Kaarst-​Büttgen – Seit die­sem Frühjahr dür­fen sich Natur und Mensch an zwei neuen Blühflächen im Umland des Kaarster Ortsteils Büttgen erfreuen. Wo im letz­ten Jahr noch Feldfrüchte geern­tet wur­den, sind nun arten­rei­che Blühflächen entstanden. 

Sie sind für viele Tiere und beson­ders für die sel­ten gewor­dene Feldlerche ein geeig­ne­ter Lebensraum. Das Projekt zum Artenschutz ent­stand im Rahmen der Umsetzung des Gewerbegebiets „Kaarster Kreuz“ und in Kooperation zwi­schen der Stadt Kaarst und der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.

Die als Frühlingsbote bekannte Feldlerche ist ein typi­scher Bewohner der offe­nen Kulturlandschaft. Aufgrund von Lebensraumverlust und schwin­den­dem Nahrungsangebot ist der Bestand des Vogels des Jahres 2019 jedoch rück­läu­fig. Um hier ent­ge­gen­zu­wir­ken, wurde in Büttgen im ver­gan­ge­nen Herbst auf 1,5 Hektar Ackerland eine Blühmischung, bestehend aus hei­mi­schen Wildkräutern und Gräsern eingesät.

Die Besonderheit der Mischung liegt darin, dass die aus­ge­wähl­ten Wildpflanzen beson­ders gut an die Standortbedingungen ange­passt sind. Die Blühflächen lie­fern neben Nahrung auch opti­male Versteck- und Nistmöglichkeiten für die Feldlerche und wei­tere Vögel, Kleintiere und Insekten. Somit kann sich eine viel­fäl­tige Lebensgemeinschaft ent­wi­ckeln“, sagt Markus Reinders, stell­ver­tre­ten­der Geschäftsführer der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft.

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