Rommerskirchen – Gemeinde setzt sich aktiv für Insektenschutz ein

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Robert Schilken, Herausgeber



Rommerskirchen – Der Rückgang der Insekten wird all­ge­mein mit Sorge betrach­tet. Schon seit gerau­mer Zeit set­zen sich Rat und Verwaltung mit die­sem Thema auseinander. 

Neben der „Entschotterung” von Straßenbeeten, die dann wie­der insek­ten­freundllich umge­stal­tet wer­den, enga­giert sich die Gemeinde ins­be­son­dere beim Thema Blühstreifen. Eine beson­dere Bedeutung dabei haben Wirtschaftswege, die ihre ursprüng­li­che Funktion ver­lo­ren haben und des­halb ein­ge­zo­gen werden.

Hier ist an zahl­rei­chen Stellen die Umwandlung in Blühstreifen in Planung bzw. umge­setzt. In den letz­ten bei­den Jahren wur­den drei Wege mit regio­na­lem, mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises abge­stimm­ten, Saatgutmischungen ein­ge­sät. Durch die anhal­tende Trockenheit in die­sem Jahr ist aber davon aus­zu­ge­hen, dass das Saatgut ver­trock­net ist und im Herbst eine Nachsaat erfol­gen muss.

Weiterhin wurde der neue Wall am umge­stal­te­ten Sportplatz Nettesheim mit ähn­li­chem Saatgut bear­bei­tet. Ebenso wurde mit der bio­lo­gi­schen Station die Anlage einer Blühwiese an der Obstwiese Nettesheim umge­setzt. In der nächs­ten Sitzung der Wegekommission ist die Abstimmung über die Anlage wei­te­rer Blühstreifen auf ein­ge­zo­ge­nen Wegen vorgesehen.

Im Rahmen der Abstimmungen zum „Aktionsbündnis für Insekten” wur­den Flächen für Blühwiesen vor­ge­schla­gen. Die Entscheidung dar­über wird dem Fachausschuss vor­ge­legt, da die Meinung über Blühwiesen auf Friedhöfen auch auseinandergehen.

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