Dormagen – Bioabfälle in der Restmülltonne: Biotonne stär­ker nut­zen und gewinnen

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Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Jährlich lan­den noch immer zu viele Bioabfälle in der Restmülltonne – deutsch­land­weit sind es drei Millionen Tonnen. Und das, obwohl die meis­ten Haushalte eine Biotonne besitzen. 

Dieses Fehlverhalten möchte nun eine bun­des­weite Online-​Initiative für die Biotonne ändern. „Oftmals wis­sen die Bürgerinnen und Bürger gar nicht so recht, was in die Biotonne gehört und was nicht. Das macht sie unsi­cher und der Abfall lan­det letzt­lich wie­der im Restmüll“, erläu­tert Angela Schmitz von der städ­ti­schen Abfallwirtschaft.

Dabei kann jeder ein­zelne durch rich­tige Mülltrennung einen wich­ti­gen Beitrag für mehr Klima- und Umweltschutz leisten.“

Deshalb ruft die Stadt Dormagen zusam­men mit der Aktion Biotonne Deutschland alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Biotonne stär­ker zu nut­zen. Wer die­ses Versprechen abge­ben möchte, kann im Internet unter www​.aktion​-bio​tonne​-deutsch​land​.de unter­zeich­nen und gleich­zei­tig bis 31. Dezember 2020 an einem bun­des­wei­ten Gewinnspiel teil­neh­men. Verlost wer­den zum Ende des Jahres unter ande­rem eine Zugreise nach Ungarn zum UNESCO Welterbe Neusiedler See, ein „Biotoni-​Starterset“ zum prak­ti­schen Vorsortieren und Sammeln von Bioabfällen, ein geruchs­bin­den­der Biofilterdeckel für die Biotonne und wei­tere nach­hal­tige und nütz­li­che Preise.

In den Biomüll gehö­ren Küchenabfälle, Obst- und Gemüseabfälle sowie Gartenabfälle. Darunter fal­len bei­spiels­weise Eierschalen, Kaffeefilter, Teefilter, Gemüseputzreste, Fallobst, Obstkerne, Apfelkitschen, Nussschalen, Kohlblätter, Salat, Zwiebelschalen, Unkraut, ver­welkte Blumen, Blumenerde (in klei­nen Mengen), Zweige, Laub, Rasenschnitt, Heckenschnitt, Kohlstrünke, Strauchschnitt, Staudenrückschnitt und Topfpflanzen.

Im Restmüll hin­ge­gen soll­ten Knochen, grö­ßere Mengen Blumenerde sowie Steine und Sand ent­sorgt wer­den. Ebenfalls wich­tig: Der Biomüll sollte mög­lichst tro­cken sein – dabei hilft auf dem Tonnenboden aus­ge­brei­te­tes Zeitungspapier.

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