Dormagen – Eigenbetrieb reno­vierte wäh­rend Corona-​Pause das Bürgerhaus – mobile Trennwand schafft grö­ßere Saalfläche

Ihre Unterstützung zählt!

Geschätzter Leser, Sie finden die Veröffentlichungen hier interessant und nützlich? Das ist erfreulich!

Wenn nur 10% der Leser regelmäßig 20 Cent pro Tag zahlen, können davon die laufenden Betriebskosten gedeckt, die Berichterstattung ausgeweitet sowie ggf. zusätzliche Redakteure beschäftigt werden.

Sie können Ihre Zuwendung über z. B. "PayPal" oder per Banküberweisung tätigen. Gerne nenne ich Ihnen die Bankverbindung. Bitte fragen Sie nach. Weitere Informationen finden Sie hier.

Danke
Robert Schilken, Herausgeber



Dormagen – Eine Zwangspause, in der flei­ßig gear­bei­tet wurde, liegt hin­ter dem Bürgerhaus Hackenbroich. 

Während die Begegnungsstätte wegen der Corona-​Pandemie in den ver­gan­ge­nen Wochen für die Öffentlichkeit geschlos­sen blei­ben musste, rück­ten Handwerker hier an und bau­ten eine mobile Trennwand ein. Damit kön­nen die bei­den Tagungsräume auf der rech­ten Seite wie­der zu einem gro­ßen Bürgersaal ver­eint werden.

Dieser bie­tet auf mehr als 200 Quadratmetern unter nor­ma­len Bedingungen Platz für bis zu 199 Gäste. Wegen der Corona-​Infektionsschutzvorkehrungen wurde die maxi­male Besucherzahl vor­erst auf 25 Personen begrenzt. Wenn die roll­bare Trennwand ein­ge­zo­gen ist, ent­ste­hen zwei klei­nere Säle, die – ohne Corona-​Schutzverordnung – für Veranstaltungen mit bis zu 80 Besuchern geeig­net sind.

Mit der mobi­len Trennwand ist das Bürgerhaus jetzt wie­der viel fle­xi­bler für Vereine und auch Privatbürger nutz­bar“, sagt Florian Ossendorf vom zustän­di­gen Eigenbetrieb der Stadt Dormagen. Eine ehe­mals vor­han­dene Faltwand war in dem Gebäude ent­fernt wor­den, als die benach­barte Grundschule hier wäh­rend ihrer Sanierung ein Ausweichquartier bezog und zwei feste Klassenräume ein­ge­rich­tet wur­den. Nun inves­tierte der städ­ti­sche Eigenbetrieb rund 27.000 Euro, um den ursprüng­li­chen Zustand mit einem moder­nen Trennsystem wie­der­her­zu­stel­len. Damit sich die Gäste im Bürgersaal wohl­füh­len kön­nen, hat er auch einen neuen Anstrich erhal­ten. „Nach einer kom­plet­ten Grundreinigung ist das Projekt jetzt abge­schlos­sen“, sagt Haas.

Durch die Lockerung der Infektionsschutzregelungen konn­ten auch die ers­ten Nutzer inzwi­schen ins Bürgerhaus zurück­keh­ren. „Rein gesel­lige Veranstaltungen oder pri­vate Feiern sind auf­grund der all­ge­mei­nen Bestimmungen vor­erst wei­ter nicht mög­lich. Aber Tanz- und Gymnastikgruppen dür­fen das Bürgerhaus mit ent­spre­chen­den Hygienevorkehrungen wie­der nut­zen und auch kul­tu­relle Treffen und Bildungsveranstaltungen kön­nen hier unter Auflagen statt­fin­den“, infor­miert Jutta Warstat vom Büro für bür­ger­schaft­li­ches Engagement, die sich um die Vermietung kümmert.

Wenn Vereine der­zeit auf der Suche nach einem geeig­ne­ten Raum sind, um mit dem vor­ge­schrie­be­nen Mindestabstand ihre Vorstandsversammlungen oder auch klei­nere Mitgliederversammlungen abzu­hal­ten, kön­nen sie das Bürgerhaus eben­falls nut­zen. Im Rahmen des Corona-​Hilfepakets, das der städ­ti­sche Hauptausschuss für gemein­nüt­zige Vereine beschlos­sen hat, ist die Nutzung sogar bis zum 31. August noch kostenfrei.

Interessenten kön­nen sich tele­fo­nisch an Jutta Warstat wen­den unter 02133 257 327 oder per E‑Mail an jutta.warstat@stadt-dormagen.de.

(104 Ansichten gesamt, 1 Leser heute)